BRIEF_KASTEN
Wolfgang war hochgebildet und zugleich auch ein Mann der Askese und des Gebets. Er stammt aus schwäbischem Adel und wurde im Kloster Reichenau erzogen. Von dort ging er mit seinem Studienfreund Heinrich nach Würzburg. Heinrich wurde 956 Erzbischof von Trier und machte Wolfgang zum Lehrer an der dortigen Domschule, zum Domdekan und Kanzler.
Nach dem Tod Heinrichs trat Wolfgang 964/65 ins Benediktinerkloster Einsiedeln ein, wo er vom heiligen Ulrich die Priesterweihe empfing. Für kurze Zeit ging er 971 als Missionar nach Ungarn. Dann wurde er 972 Bischof von Regensburg. Er bemühte sich besonders um die innere Reform der Klöster und versuchte, die Bildung und das geistliche Leben von Klerus und Volk zu fördern. Durch seine Menschenfreundlichkeit, Güte und Bescheidenheit war er in seinem Bistum sehr beliebt.
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