BRIEF_KASTEN
Dort missionierte sie die Alemannen und kümmerte sich um Alte und Kranke. In der Schweiz gehört sie noch heute zu den meistverehrten Heiligen.
Verena ist Patronin der Notleidenden, der Pfarrhaushälter:innen, Müller:innen, Fischer:innen und Schiffer:innen. Sie wird als Helferin für Kindersegen angerufen. Am Gedenktag der Heiligen gibt es eine Wetterregel: „Ist Sankt Verena ein heiterer Tag, guter Herbst stets folgen mag.“
In einem Hymnus von Michael Haydn aus dem 18. Jahrhundert heißt es über die heilige Verena:
„Vom Morgenlande kamst du her, Verena, Frau aus Theben. Trugst Christi Liebe über’s Meer, ein Zeugnis uns zu geben. Heut’ die Gemeinde auf dich schaut, sich der Patronin anvertraut. Heil‘ge Verena, bitt‘ für uns. Im Hunger teiltest du das Brot und beugst dich zu den Armen. Du halfst in vieler Krankheit Not, verschenktest dein Erbarmen. Kein Mensch ging ohne gutes Wort, kein Armer ohne Hilfe fort. Heil’ge Verena, bitt’ für uns. Verena, lass in uns die Kraft des Glaubens neu entzünden, dass Gott durch uns das Gute schafft, wir seine Liebe künden. In deinem glaubensstarken Sinn sei Vorbild uns und Helferin. Heil’ge Verena, bitt’ für uns.“
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