BRIEF_KASTEN
Er setze sich für die Demokratie im Land ein, behauptet General Min Aung Hlaing unermüdlich. Das tut er, mithilfe des Militärs, mit gezielten Kopfschüssen gegen junge und ältere Menschen, sogar gegen Kinder in Myanmar. Die vielen Menschen, die seit dem Putsch am 1. Februar trotz der damit verbundenen Lebensgefahr aus Protest gegen die Militärmachthaber auf die Straße gehen, bezeichnet der General als „Terroristen“. Offenbar gibt es noch genügend Menschen, die ihm glauben, denn ganz alleine wäre auch er machtlos. Er solle die Zivilbevölkerung schützen statt angreifen, ließen ihm Armeevertreter anderer Länder ausrichten. Myanmar hat leider eine lange Tradition der Militärmacht und des brutalen Umgangs mit der Bevölkerung. Umso erstaunlicher, dass nicht längst alle Burmesen eingeschüchtert sind und jeden Mut verloren haben. Auch in Mitteleuropa gibt es Menschen, die sich kampfes-mutig fühlen, weil sie auf Corona-Demos den Machthabern ihre Wahrheiten entgegensetzen. „Stopp dem Impf-Genozid“ oder „Stoppt den Putsch des Merkel-Regimes“ steht auf ihren Transparenten. Zum Glück dürfen sie hier ihre Wahrheiten ausleben. Nur hoffentlich stecken sie damit niemanden an.
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