BRIEF_KASTEN
Zu „Heilige Gebeine“ in Ausgabe Nr. 11:
Seit meinem 16. Lebensjahr bin ich mit Franziskus verbunden, war schon über 30 Mal in Assisi, durfte viele Gruppen begleiten und erleben, wie sehr Assisi, Franziskus und Clara und in den letzten Jahren auch Carlo Acutis die Menschen ansprechen und Wunder bewirken.
Ich war vorletzte Woche in Assisi und durfte bei mir und bei vielen anderen erleben, welch spirituelle Erfahrung die Hinführung, Begegnung mit Franziskus durch die Reliquien, der Segen und die Möglichkeit zum Sakrament der Versöhnung uns geschenkt worden ist. Es war für mich viel intensiver als bisher durch die gute Hinführung und Begleitung von Br. Thomas Freidel, durch die kleine Gruppe, wir waren ca. 20 Personen, durch die Stille, die ich noch nie so in der Franziskusbasilika erleben durfte, durch die Zeit, die uns geschenkt worden ist … Das ist ja auch einer der Gründe, warum sich so viele Menschen angemeldet haben. Was die Reliquienverehrung betrifft, so haben nicht wenige damit Schwierigkeiten. Ich habe das auch bei mir bis vor einigen Jahren so erlebt. Aber bei jenen Heiligen, zu denen ich eine besondere Beziehung aufgebaut habe, sind die Reliquien für mich eine Hilfe geworden, noch mehr mit den Heiligen in Verbindung zu treten. Die vielen positiven und sehr berührenden Rückmeldungen von jenen, die in den letzten Wochen in Assisi waren und sich Zeit genommen haben für die Begegnung mit Franziskus, und das überwältigende Interesse an der Begegnung mit Franz von Assisi zeigen, dass die Entscheidung der Franziskaner in Assisi, die Reliquien sichtbar zu machen, nicht nur richtig war, sondern sehr viel Segen bringt.
Kurat Heinz Purrer, per E-Mail
Jeder einzelne Mensch ist mehr wert als die wirtschaftlichen und Machtinteressen von Konzernen und Nationen.
Wann wird endlich der Logik, dass Sicherheit und Frieden nur mit Gewalt, Krieg, Zerstörung und Menschenleid wieder hergestellt werden kann, etwas entgegengesetzt? Wie lange schauen wir dem Rüstungswahn und der Kriegshetze noch zu? Die Kirchen müssen aktiver und radikaler für Menschlichkeit, Frieden, Abrüstung, gegen Waffengewalt und für Verhandeln statt beschießen auftreten, im Sinne Jesu.
Franz Molterer, per E-Mail
Zu „Wann man gern in die Kirche geht“ in Ausgabe Nr. 9 und einen Leserbrief in Ausgabe Nr. 11:
Eigentlich bin ich keine Leserbriefschreiberin, aber für den Beitrag von Pfarrer Gilbert Schandera bin ich sehr dankbar und fühle ich mich ermutigt, meine Gedanken hiezu weiterzugeben: Steif, aufgesetzt und starr (um nicht zu sagen stur) empfinde ich den Ablauf und die Sprache. Trotzdem – ich bin eifrige und regelmäßige Gottesdienstbesucherin! Ich versuche dem Inhalt der Zeremonie und dem Gesang mit entsprechender (Hand-)Haltung und Emotion zu folgen – und das möglichst unauffällig, um die „Andacht“ nicht zu stören! Hoppla: Andacht hat doch mit Denken zu tun!? „Lobt froh den Herren, ihr jugendlichen Chöre ...“ Ich bin zwar nicht mehr jugendlich, aber die Lieder im Gottesdienst haben fast nur Freude, Erlösung, Lob und Dank zum Inhalt. Wäre das nicht ein Grund und eine Möglichkeit, dies auch von ganzem Herzen durch unseren Gesang zu bezeugen!
Elfriede Ostermann, per E-Mail
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