BRIEF_KASTEN
Der Frühling kommt verfrüht. Während sich viele über die warmen Tage mit viel Sonnenschein freuen, leiden andere. Wegen des frühzeitigen Pollenfluges bekommen Allergiker jetzt schon rote Augen und Hustenanfälle. Die Grundwasserpegel sind landesweit deutlich niedriger, als sie sein sollten. Schlimme Auswirkungen auf Trinkwasserversorgung und Landwirtschaft sind zu befürchten.
Auch die Energieversorger warnen. Unsere bisher so verlässliche Wasserkraft liefert wegen der niedrigen Pegel bei Flüssen und Seen weniger Energie. Nicht nur der Frühling, auch der Klimawandel kommt früher als erwartet.
Spätestens jetzt sollten wir das Klima schützen und alles unterlassen, was den Klimawandel antreibt. [...]
Rudolf Danninger, Gutau
Ein kleiner nachträglicher Beitrag zum Weltfrauentag: Eigentlich zeigt sich immer deutlicher, dass die Frauen die intelligenteren sind. Das tut uns Männern natürlich weh, weil wir uns gerne für die Krone der Schöpfung halten.
Wenn man aber genauer schaut, dann bestätigt sich diese für uns Männer unangenehme Wahrheit:
An den Universitäten finden wir mehr Studentinnen als Studenten, zwei Drittel der Allgemeinmediziner sind weiblich, in den Volkshochschulen, Bildungshäusern und bei Bildungsveranstaltungen sind fast drei Viertel der Teilnehmenden weiblich, Narzissten sind fast nur männlich (Trump, Putin, Hitler, Mussolini, Berlusconi, …).
Kriege werden praktisch nur von Männern begonnen. Die Psychologie lehrt uns, dass Männer zur Problemlösung gerne Gewalt und diktatorische Methoden einsetzen, Frauen lösen Probleme überwiegend durch das Gespräch.
Dies könnte auch mit ein Grund für Femizide sein: Männer sind manchmal ihren selbständigen (und intelligenteren?) Frauen argumentativ nicht gewachsen, also lösen sie die Probleme mit Gewalt. Da sind sie die stärkeren.
Das Patriarchat und die Macho-Welt werden langsam, leider sehr langsam, uninteressant. Leider blühen diese Dinge in den muslimischen Communitys immer noch recht kräftig, aber selbst dort beginnen sie langsam zu welken. Schön wäre es, wenn sie ganz verblühen würden und wenn wir Männer ein wenig mehr in Hirn und weniger in Kraft investieren würden.
Wolfgang Ortner, Wels
Zu „Mitleid“ in Ausgabe Nr. 10:
Herr Fellinger schreibt einen Artikel zum Thema „Mitleid“, dieser löst folgende Gedanken in mir aus:
Früher hatte ich sehr viel Mitleid, mit Menschen, mit Tieren und sogar Pflanzen. Ich habe mitgelitten, mich im Leid verloren und war handlungsunfähig. Ich wollte auch nicht, dass jemand mit mir Mitleid hat. Ich fühlte mich dann als bemitleidenswertes Opfer oder ich musste dann den anderen trösten.
Aus dem Mitleid wurde Mitgefühl, Empathie und Barmherzigkeit und hinter dem aktuell Leidenden sehe ich immer auch das Gotteskind, voller Licht und Liebe in Ewigkeit.
Ich danke Herrn Fellinger für seine Worte.
Pia Knogler, Hartkirchen
BRIEF_KASTEN
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