BRIEF_KASTEN
Teresa von Ávila oder Theresia von Jesus (1515–1582) trat 1535 in das Kloster der Karmelitinnen ihrer Heimatstadt ein. Dort hatte sie mystische Erfahrungen, erkrankte aber schwer.
Sie pflegte eine besondere und innige Gebetsform mit Gott und gründete in den Jahren 1562 bis 1578 viele Reformklöster, unterstützt wurde sie von Johannes vom Kreuz (14. 12.), der den männlichen Zweig der Karmeliten erneuerte.
Berühmt wurde sie durch ihre geistlichen Schriften. In der „Seelenburg“, ihrem Hauptwerk, spricht sie von ihren mystischen Erlebnissen, im „Weg der Vollkommenheit“ legt sie den Weg des „inneren Betens“ dar. 1970 wurde sie zusammen mit Katharina von Siena (29. 4.) zur Kirchenlehrerin erhoben.
Sie ist Patronin der Schachspieler und der spanischen Schriftsteller, in geistlichen Nöten, für ein innerliches Leben sowie gegen Kopf- und Herzleiden. Zu ihrem Tag gibt es die Bauernregel: „Zu St. Theres’ beginnt d’Weinles’.“
Die Leser:innen-Reise der Kirchenzeitung wird von 21. bis 27. Oktober 2023 nach Spanien führen. Die Orte des Wirkens der hl. Teresa werden dabei besucht und ihr Leben wird näher beleuchtet.
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