BRIEF_KASTEN
Jedes Jahr entsetzt es mich aufs Neue, wenn ich in der Zeitung lesen muss, dass manche Menschen ihre Haustiere einfach auf die Straße setzen, wenn sie auf Urlaub fahren. Oder sie an das ohnehin schon überfüllte Tierheim (zurück-)geben, weil Hund und Katz‘ eben nicht mitfahren können nach Kroatien. Dabei gibt es heutzutage weit bessere Möglichkeiten, als ein Tier einfach sich selbst zu überlassen. Vielleicht können ja die netten Nachbarn während der eigenen Abwesenheit die Katze füttern, oder ein Verwandter passt auf den Hund auf. Eine andere Möglichkeit wäre, das Angebot privater oder professioneller Tiersitter/innen zu nutzen. Traurig stimmt mich auch, dass während des Lockdowns angeschaffte Haustiere offenbar immer öfter zurückgegeben werden, weil die Pflege doch aufwendiger ist als gedacht. Da wundert es nicht, dass die Tierheime bei der Vergabe immer strenger werden. Ein Tier ist nun mal kein Gegenstand, den man bei Nichtbenutzung ins Regal stellt. Für mich persönlich sind Luna, Blacky, Rex und wie sie alle heißen Lebensbegleiter/innen und Familienmitglieder mit demselben Recht auf ein schönes, liebevolles Zuhause.
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