BRIEF_KASTEN
Rund um Weihnachten haben wir wieder alles gekocht und genossen, was das Jahr über selten auf den Tisch kommt: Schweinsbraten mit Mehlknödel und Stöckelkraut (2x), Bratwürstel mit Sauerkraut (2x), Raclette (3x). Daher wurde es höchste Zeit, einmal etwas anderes zu kredenzen.
„Vielleicht einen Wok?“, sagte unser Sohn. Unser typisches Winteressen ist Wok. Gemüse aller Art und Fleischstückchen in einer Wokpfanne anbraten, dazu Reis und Nudeln servieren. Ein bißchen viel Schneidarbeit am Anfang, aber dann kann man fast tagelang davon zehren.
Mein Mann und ich überlegten noch, ob sich das auszahlt, da sagte der Zwölfjährige: „Den Wok machen wir gemeinsam. Wenn wir alle zusammenhelfen, dann schaffen wir das schon.“ Der Wok in Teamwork – der Team-Wok – war geboren.
Das freut mich umso mehr, als der junge Mann meist mit großem Erstaunen darauf reagiert, wenn wir um seine Mithilfe im Haushalt bitten, diese sogar einfordern oder als vollständig normal betrachten.
„Ich bin nicht euer Diener!“, versucht er klarzustellen, bevor er dann doch seine Wäsche von A nach B trägt, seinen Teller in den Geschirrspüler räumt oder den Besen in die Hand nimmt.
Als Mitglied unserer Hausgemeinschaft darf er einen Beitrag leisten, finden wir.
Der Team-Wok ist ein guter Anfang für 2024. Gemeinsam schaffen wir mehr als jede:r allein.
BRIEF_KASTEN
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>