BRIEF_KASTEN
Als Präses der Marianischen Männerkongregation organsierter er zeitgemäße Großstadtseelsorge. Er half vielen Bedürftigen auch materiell. Früh erkannte Pater Mayer die Gefahr des Nationalsozialismus. Er hielt „regimefeindliche“ Predigten und wurde deshalb 1940 im Kloster Ettal inhaftiert. Nach Kriegsende kehrte er nach München zurück. Geschwächt verstarb er am Allerheiligentag 1945. Seine letzten Worte „der Herr“ bezeichneten die Mitte seines Lebens. Schon zu Lebzeiten wurde Pater Ruper Mayer als „Apostel Münchens“ bezeichnet und verehrt. 1987 wurde er selig gesprochen.
In der Bürgersaalkirche in der Münchner Fußgängerzone erinnert eine Ausstellung an das Wirken des katholischen Widerstandskämpfers. Eine moderne Kirche in der bayrischen Gemeinde Poing ist ihm geweiht. Die Pater-Rupert-Mayer-Medaille verleiht der Katholikenrat der Region München für beispielhaftes ehrenamtliches Engagement in Kirche und Gesellschaft.
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