BRIEF_KASTEN
Die um 1350 gegründete „Anima“ ist mehr als die schöne Kirche nahe der Piazza Navona: Sie ist ein Kolleg für Priester, die in Rom ein Aufbaustudium absolvieren, die „Pfarre“ für deutschsprachige Gläubige in Rom und ein Anlaufpunkt für Pilger. Als Rektor wird Michael Max für diese Aufgaben zuständig sein. Während die Gemeinschaft des Priesterkollegs den Hausalltag präge und die Pilgerseelsorge bestimmte Zeiten beanspruche, sei die Pfarrseelsorge besonders anspruchsvoll: „Die Gläubigen wohnen in der Stadt verstreut, sie haben eine sehr unterschiedliche Herkunft und es gibt gar nicht so wenige ältere Menschen, die zu besuchen sind. Da fährt man schon mal zwei Stunden durch die Stadt zu einem Besuch“, sagt Max.
Der 49-jährige Priester der Erzdiözese Salzburg kennt die Verhältnisse an der „Anima“ deshalb so gut, weil er selbst von 2001 bis 2005 während seines Studiums am Päpstlichen Liturgischen Institut dort gelebt hat und Vizerektor war. Derzeit ist der aus Gmunden stammende Theologe neben anderen Verpflichtungen Rektor im Bildungshaus St. Virgil. Seine Aufgaben in Salzburg bereiten ihm Freude. Wirklich leicht fällt ihm das Wechseln von der Salzach an den Tiber daher nicht, wie er sagt. Dennoch sei es für ihn auch eine Heimkehr nach Rom.
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