BRIEF_KASTEN
Er war Sohn eines Adeligen. 972 trat er in das Benediktinerkloster in Sant’Apollinare in Classe bei Ravenna ein, um einen Mord zu sühnen, den sein Vater begangen hatte. Er blieb dort drei Jahre und legte die Gelübde ab.
Da ihm das dortige Klosterleben nicht streng genug war, wechselte er zu einem Einsiedler in der Nähe Venedigs. Später gründete er in den Pyrenäen eine Einsiedelei. 987/988 kehrte er nach Italien zurück. Hier reformierte er zahlreiche Klöster und gründete 1012 die Einsiedelei Camaldoli bei Arezzo, wo die Mönche unter strengem Schweigen und Fasten in getrennten Zellen lebten. Camaldoli wurde zur Keimzelle des Kamaldulenserordens. Die Kamaldulenser leben nach der Regel des hl. Benedikt. Ihr Tag ist geprägt von Gebet, Arbeit und geistlicher Lesung. Schon fünf Jahre nach seinem Tod wurde Romuald heiliggesprochen.
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