BRIEF_KASTEN
Leistungsfähiger. Schöner. Gesünder.
Wer möchte es nicht sein – oder zumindest werden?
Menschen investieren viel, das Beste aus sich herauszuholen. Von „Selbstoptimierung“ ist in der Wissenschaft die Rede, und mit dem Drang zur Perfektion verdienen ganze Branchen ihr Geld. Über Bestzeiten, Bestweiten, Bestverdienste werden Listen geführt. Aber ein guter Gewinner kann ein sehr schlechter Verlierer, ein Schneller im Laufen behäbig im Denken, ein guter Rechner ein schlechter Erzähler sein.
Der beste Mensch – wie soll er sein?
Das Pfingstfest erzählt von einer ganz anderen Art von Selbstoptimierung. Es erzählt vom Geist, der den Menschen nicht heraushebt aus den vielen, sondern ihn hineinverwebt, verbindet mit den anderen Menschen. Auch da geht es darum, das Beste aus dem Menschen herauszuholen.
Doch diese „pfingstliche“ Selbstoptimierung zielt nicht auf das eigene Beste.
Zum Segen für andere Menschen – und so letztlich auch für ihn selbst – soll der Mensch angeregt werden.
Mensch entdecke deine Möglichkeiten, sagt dieser Geist. Du musst nicht zurückschlagen, wenn die geschlagen wirst. Du musst dich für Böses nicht rächen, du kannst versöhnen, kannst vergeben. Du kannst trösten.
Selbstoptimierung im Pfingstgeist ist das Entdecken: Mir ist die Fähigkeit gegeben, nicht aus Zwang, sondern aus dem Herzen zu handeln.
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