BRIEF_KASTEN
Pantaleon war ein erfolgreicher Arzt, den schließlich der römische Kaiser Maximilian zu seinem Leibarzt berief, wird in der legendarischen Lebensbeschreibung Pantaleons berichtet. Neider informierten aber den Kaiser, dass Pantaleon Christ sei. Dieser ließ ihn martern. Schließlich sollte er enthauptet werden.
Da bat Pantaleon Gott – die Hände waren ihm auf den Kopf genagelt –, seinen Mördern zu vergeben. Da erscholl eine Stimme vom Himmel, dass es geschehe und er nicht mehr Pantaleon, sondern Panteleimon – „Allerbarmer“ – heißen solle, damit sein Name und seine Tat gleich seien.
Pantaleon fand in Nikomedien (heute Izmit in der Türkei) im Jahr 304 oder 305 den Martertod. Seine Verehrung ist im Osten des römischen Reichs seit Ende des 4. Jahrhunderts belegt und war in der Folge weit verbreitet.
In der Kirche des Westens wurde der heilige Pantaleon in die Schar der vierzehn Nothelfer aufgenommen. In Österreich sind zwei Pfarrkirchen dem heiligen Pantaleon geweiht: in St. Pantaleon im Bezirk Braunau und in St. Pantaleon im Bezirk Amstetten.
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