BRIEF_KASTEN
Wer der Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz und damit auch einer „künstlichen Realität“ nicht völlig unkritisch gegenübersteht oder wer sich noch keine abschließende Meinung dazu gebildet hat, kann in der Enzyklika wichtige Denkanstöße und konstruktive Ideen finden.
Der Papst lenkt den Blick darauf, was echt ist: die Wahrheit (im Gegensatz zur Desinformation), die Arbeit (als grundlegende Dimension menschlicher Erfahrung) und die Freiheit (von neuen digitalen Abhängigkeiten). Kern der Argumentation ist die Würde des Menschen, die der KI niemals zukommt. Denn künstliche Intelligenz leidet nicht, sie freut sich nicht, kann keine echten Beziehungen eingehen und vor allem keine Verantwortung übernehmen. Das Papstschreiben ist keine grundsätzliche Ablehnung der KI, sondern der Aufruf, als Menschheit gemeinsam an einer guten Zukunft mit Würde und Sicherheit für alle Menschen zu arbeiten.
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