BRIEF_KASTEN
Für Menschen mit zwischenzeitlichen oder dauernden Beeinträchtigungen? Für Leute, die nicht den richtigen Pass haben? Für jene, die mit etwas ausgefallenen Talenten so schwer Platz in der Berufswelt finden? Erst für die vielen, die in einer schwierigen Zeit oder einem unruhigen Land geboren wurden? Für sie alle ist sehr wenig selbstverständlich. Sie erleben es täglich:
Das selbstverständlich Scheinende ist nicht selbstverständlich.
Genauer betrachtet: Ganz wenig im Leben ist selbstverständlich, vielleicht sogar – gar nichts.
Je deutlicher sich Menschen dessen bewusst sind, desto dankbarer werden sie vielleicht für ihr Glück, und desto mehr ist ihnen dann – möglicherweise – am Wohl jener gelegen, die aus den Selbstverständlichkeiten herausgefallen sind. Sie verschließen ihr Herz nicht, sondern öffnen es. Sie wenden den Blick nicht ab, sondern schauen hin.
Zur wichtigsten Selbstverständlichkeit ist für sie jene geworden, die sie den Blick auf andere Menschen richten lässt – was diesen fehlt und was sie brauchen. Sie haben Verständnis und vor allem ein Herz für jene, die es nicht so gut getroffen haben. Gott sei Dank, es gibt sie – die Menschen, die auf den Nächsten schauen. Sie sehen sogar ihr eigenes Glück darin. Dir fehlt etwas? – Ich helfe dir.
BRIEF_KASTEN
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>