BRIEF_KASTEN
Zu „Volksbegehren zum Karfreitag“ und zum
Kommentar in Ausgabe Nr. 26:
Karfreitag hat sowohl für evangelische als auch katholische Christen sehr hohe Bedeutung. Warum macht man nicht den Karfreitag zum gesetzlichen Feiertag und streicht dafür den Ostermontag als gesetzlichen Feiertag? Der Karfreitag liegt in der Karwoche, zudem ist diese Woche schulfrei und viele Arbeitnehmer haben ohnedies Urlaub.
Johann Leitner, Linz
Zu „Stärker als die Angst“ in Ausgabe Nr. 26:
Danke für das Interview mit Jakob Frühmann über seinen Einsatz in der Seenotrettung bei Sea-Watch. Mich beeindruckt diese direkte Umsetzung des Evangeliums im eigenen Leben sehr! Umso mehr erschüttern mich immer wieder Aussagen unserer amtierenden Politiker:innen, wenn sie es als Erfolg verkaufen, dass die Zahl der Abschiebungen und „Außerlandesbringungen“ höher ist als die der Asylanträge usw. Fragen die sich hin und wieder, was das für die betroffenen Menschen bedeutet, welche Gründe sie für ihre Flucht hatten ...? Engagement von Menschen, die sich für benachteiligte Menschen einsetzen, wird nicht gerne gesehen und ist lästig. Das kam aus dem Interview heraus. Leider unterstützt auch unser Schulsystem Ehrlichkeit und Engagement oft nicht. Um mit meinen drei Kindern zur Klimademo nach Linz fahren zu können, hätte meine Tochter eine Stunde früher von der Schule gehen müssen. Von der Direktorin wurde mir gesagt, dass eine Klimademo kein wichtiger Grund ist und das nicht möglich ist. [...] Meine Tochter hatte zuvor in der Schule über Auswirkungen der Klimakrise gelernt und wollte unbedingt mit. [...]
Julia Leitner, per E-Mail
Es heißt in dem Bericht, jeder Mensch habe das Recht auf Bewegungsfreiheit und jeder Mensch habe Anspruch auf die Menschenrechte. Das ist schön und gut, aber es gibt nicht nur Menschenrechte, sondern auch Pflichten, die darf man nicht unter den Tisch kehren, und das gilt für alle Altersgruppen. Seit der Massenflucht von 2015 ist anscheinend nur von Menschenrechten die Rede, Pflichten jeglicher Art sind unmodern. Die Bewegungsfreiheit der Flüchtlinge und Asylanten schließt aber ein, dass man im Gastland verschiedene Pflichten einzuhalten hat sowie Gesetze, Religion und Kultur des Gastlandes zu respektieren sind. [...]
Maria Pachlatko, Windhaag bei Freistadt
Zu „Sie schenkte Familien in Bolivien Hoffnung“ in Ausgabe Nr. 26:
Mit Freude habe ich den Artikel über das Sozialprojekt FAMUNDI in Bolivien von Frau Anna-Maria Marschner gelesen. Das Projekt läuft immer noch sehr gut. 98 Volontärinnen aus ganz Österreich und dem benachbarten Ausland haben inzwischen jeweils ein halbes bis ein Jahr bei diesem Sozialprojekt mitgearbeitet. Durch Patenschaften und verschiedene Aktionen wird finanzielle Hilfe für Familien möglich, besonders der Kindergartenbesuch, Schulbesuch, Weiterbildung und medizinische Versorgung. Inzwischen ist FAMUNDI auch in Bondoukou, Elfenbeinküste, aktiv. Dort wurde ein Gymnasium für 600 Schülerinnen und Schüler gebaut. Ich hoffe, dass Gott die Projekte weiterhin segnet und so vielen Menschen Leben in Fülle ermöglicht wird.
Aloisia Kofler, Gmunden
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