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Der Augenarzt Peter Reinelt vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz erklärt: „Kinderaugen sind deutlich empfindlicher gegenüber UV-Strahlung als die Augen von Erwachsenen.“ Deshalb können starke Sonnenstrahlen Kinderaugen schneller schädigen.
Besonders wichtig ist: Niemals direkt in die Sonne schauen! Das kann die Netzhaut verletzen. Danach kann man verschwommen sehen oder dunkle Flecken bemerken. Dann sollte man rasch zum Augenarzt gehen.
Besonders Babys sollten möglichst im Schatten bleiben – zum Beispiel unter einem Sonnenschirm oder geschützt durch ein Kinderwagenverdeck. Auch ein Hut mit breiter Krempe schützt gut vor der Sonne.
Für größere Kinder kann eine Sonnenbrille sinnvoll sein. Sie sollte aber echten UV-Schutz haben. Dunkle Gläser allein reichen nicht aus. Gute Sonnenbrillen schützen vor UVA- und UVB-Strahlen und sitzen angenehm auf der Nase.
Auch wenn der Himmel bewölkt ist, können Sonnenstrahlen die Augen erreichen. Deshalb ist Schutz nicht nur an heißen Sommertagen wichtig.
Auch Sand, Wind oder Chlorwasser können die Augen reizen. Vor allem am Strand sollte man sich nicht mit sandigen Händen in die Augen greifen. Wenn die Augen rot werden oder brennen, ist besondere Vorsicht geboten.
Trotzdem ist draußen spielen sehr gesund. Kinder sollten jeden Tag Zeit an der frischen Luft verbringen. Das tut auch den Augen gut. Denn, so sagt Augenarzt Peter Reinelt: „Entscheidend ist nicht der Verzicht auf Sonne, sondern der richtige Umgang mit ihr.“
Also: Viel Spaß im Sommer – aber immer mit Schutz für die Augen!
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