BRIEF_KASTEN
Fest steht: Weihnachten wird nicht verschoben, diesem Umstand entsprechend haben einige wenige Geschenke ein zeitliches Limit, der Christbaum sowieso. Genauso müssen die Weihnachtspost und die Einkäufe für die Feiertage erledigt werden. Und der Chef möchte im alten Jahr noch alles abgeschlossen haben, ihn sollte man schon aus rein taktischen Gründen nicht auf Jänner vertrösten.
Genau bis hierher reicht für mich das Pflichtprogramm. Was darüber hinausgeht, ist die Kür. So zum Beispiel der vielleicht Glück bringende und sicher kostspielige Kleinkram für Silvester. Aber auch viele spontane Treffen, die mit einem „Sehen wir uns vor Weihnachten eh noch?“ beginnen und sicher alle ganz lieb gemeint sind. Trotzdem. Bitte, ihr Lieben, seht es mir nach, wenn ich mich dort oder da entschuldige. Wenn ich einen gemütlichen Plausch im Jänner einem überfüllten Kaffeehaus oder einem promilleträchtigen Punschstand vor Weihnachten vorziehe. Wenn ich manches einfach aufs nächste Jahr verschiebe. Das ist weder eine Ausrede noch eine (Ab-)Wertung. Ich will nur nicht immer vom Entschleunigen schreiben und mich selbst hetzen.
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