BRIEF_KASTEN
Wenn sich bei 30 Grad und 58 Prozent Luftfeuchtigkeit im Büro die Schaltzentrale im Kopf kaum mehr bewegen will, braucht es dringend Abkühlung. Im Urlaub nutzen viele die Chance, fremde Länder und Meere zu besuchen und dem Hitzeschock mit einem Sprung ins kühle Nass zu entkommen. Dort am Strand liegend kann man sich viertelstündlich abkühlen.
Was aber tun im Alltag? Nicht jede:r hat einen Pool zu Hause (das Klimathema lasse ich jetzt bewusst aus) oder einen See vor der Nase.
Erst kürzlich machte ich eine Neuentdeckung, ein Geheimtipp in der Umgebung, der mir tatsächlich über 50 Jahre verborgen blieb! Bei einem Bach in der Nähe meines Wohnorts gibt es eine Einstiegstelle aus alten Steinstufen, die direkt in den Bach führen. Dort kann man eintauchen, schwimmen, beim kleinen Wasserfall eine Nackenmassage genießen und die Mutigen (ich nicht!) hüpfen vom Geländer in den Bach – es gibt eine tiefe Stelle und die Profis kennen sie.
Irgendwie war ich vom Treiben dort fasziniert: Alle paar Minuten kommen die Einheimischen im Badeanzug vorbei, kühlen sich ab, reden kurz miteinander und ziehen sich wieder zurück. Die Kinder aus der Gegend düsen mit dem Rad hierher, springen rein und verschwinden wieder. Keine Wasserrutsche, kein Aquapark, kein Eintritt, dafür immer geöffnet, Natur pur. Herrlich! Es ist heiß, der Bach wartet schon ...!
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