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Kunstschätze in Oberösterreich

Johannes Nepomuk: Der Fünf-Sterne-Heilige

ALT_KOSTBAR

In der Reihe "alt & kostbar" widmet sich Kunsthistoriker Lothar Schultes einem Heiligen, dem man oft begegnet: Johannes Nepomuk. 

Ausgabe: 19/2023
09.05.2023
- Lothar Schultes
Johann Lukas von Hildebrandt und Georg Raphael Donner haben das Johannes Nepomuk-Denkmal geschaffen. Es befindet sich jetzt an der Chorseite der Linzer Stadtpfarrkirche – leider heute ohne Sternenkranz.
Johann Lukas von Hildebrandt und Georg Raphael Donner haben das Johannes Nepomuk-Denkmal geschaffen. Es befindet sich jetzt an der Chorseite der Linzer Stadtpfarrkirche – leider heute ohne Sternenkranz.
© Schultes

Bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil gehörte Johannes Nepomuk zu den am meisten verehrten Heiligen. Seit den 1960er Jahren ist der 16. Mai jedoch ein nicht-gebotener Gedenktag, da seine der Kanonisierung zugrunde gelegte Lebensgeschichte unhistorisch ist. Er war der einzige, der wie Maria mit einem Kranz von Sternen um das Haupt dargestellt wurde. 


Als Johannes Welflin oder Wolfflin im westböhmischen Pomuk (heute Nepomuk) geboren, war er seit 1369 als Notar, Protonotar und Sekretär des Prager Erzbischofs tätig. 1380 wurde er zum Priester geweiht. Er studierte in Prag und Padua, wo er 1387 promovierte.

 

Nach seiner Rückkehr ernannte ihn der Prager Erzbischof Johann von Jenštejn (Jenstein) zum Generalvikar, wodurch er in dessen Konflikt mit König Wenzel IV. hineingezogen wurde. Als der Streit wegen der Ernennung des Bischofs des neu gegründeten Bistums Kladrau eskalierte, wurde Johannes mit anderen Beamten des Erzbischofs verhaftet, gefoltert und von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt. 

 

Wunderzeichen


Sein Leichnam war angeblich von fünf „hell glänzenden Wunderzeichen“ erleuchtet, weshalb ihn spätere Darstellungen mit fünf Sternen um sein Haupt zeigen. Bald nach seiner Bestattung im Prager Veitsdom wurde er als „glorreicher Märtyrer Christi“ bezeichnet, der viele Wunder gewirkt habe. Seine Heiligsprechung erfolgte nicht zuletzt deshalb, um die Verehrung des Reformators Jan Hus zu verdrängen, der zur selben Zeit in Prag wirkte und Beichtvater von Königin Sophie, der Gemahlin Wenzels IV. war.

 

Die Legende, der zufolge Johann Nepomuk sterben musste, weil er sich weigerte, das Beichtgeheimnis zu verraten, ist hingegen unbelegbar. Bereits lange vor seiner Heiligsprechung wurden in vielen Teilen der Monarchie Statuen aufgestellt, vor allem auf und neben Brücken.

 

Zu den aufwendigsten Darstellungen gehört das Denkmal am Chor der Linzer Stadtpfarrkirche. Es ist von einer monumentalen Nischenarchitektur mit geschwungenem Giebel umgeben. Die zentrale Marmorstatue schuf Georg Raphael Donner, der sein Monogramm G. R. D. in die Standplatte meißelte. Donner war Schüler Giovanni Giulianis und hatte kurz zuvor mit den Figuren für das Treppenhaus von Schloss Mirabell in Salzburg sein erstes Hauptwerk geschaffen. 

 

 

Standortwechsel


Auftraggeber des Denkmals waren die Grafen Harrach, die in Linz von Johann Lukas von Hildebrandt die Deutschordenskirche – die heutige Priesterseminarkirche – errichten ließen. Er war es auch, der den Entwurf für das Johann Nepomuk-Denkmal schuf, das sich zunächst neben dieser befand und erst 1898 auf Initiative des Verschönerungsvereins an die Chorseite der Stadtpfarrkirche übertragen wurde. Der Heilige trägt ein Chorhemd und einen Schultermantel (Mozetta). Zu seinen Füßen kauert ein Putto und hält ein Kruzifix. Es ist eine Kopie, da das Original gestohlen wurde und erst 1953 wieder auftauchte. Ein zweiter Putto weist in einem Buch auf das Chronogramm 1727, welches belegt, dass die Figur zwei Jahre vor der Heiligsprechung Johann Nepomuks entstand.

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Autor und Künstler Lothar Schultes gestaltet seit 2022 für die Kirchenzeitung die Reihe „alt und kostbar“. Dabei stellt er vorwiegend Alte Kunst im Kontext des Kirchenjahres vor. 

Lesen Sie alle Beiträge alt & kostbar

 

Lothar Schultes studierte in Wien Bildhauerei bei Wander Bertoni sowie Archäologie und Kunstgeschichte. Er arbeitete im Belvedere und an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, ehe er 1985 ans OÖ. Landesmuseum kam, wo er bis zu seiner Pensionierung 2020 die Sammlungen Kunstgeschichte und Kunstgewerbe leitete. Viele kennen Schultes von Vorträgen im „Deep Space“ des AEC. 

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