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Fischlham: Die Kanzel als Fischerboot

ALT_KOSTBAR

In der Reihe „alt & kostbar“ stellt Lothar Schultes die Fischerkanzel von Fischlham vor. 

Ausgabe: 09/2025
25.02.2025
- Lothar Schultes
Franz Xaver Leithner und Adam Racher, Fischerkanzel, 1759, Fischlham, Pfarrkirche.
Franz Xaver Leithner und Adam Racher, Fischerkanzel, 1759, Fischlham, Pfarrkirche.
© Wikimedia/Isiwal

Als relativ kurzlebiger Stil vermochte sich das Rokoko nicht überall durchzusetzen, oft blieb es bei einzelnen, dafür besonders spektakulären Ausstattungsstücken, so auch in Fischlham.

 

Die Pfarrkirche ist dem hl. Petrus geweiht und wird erstmals 1179 erwähnt. Der Turm trägt das Datum 1447, etwa gleichzeitig entstand der Chor. Das Langhaus wurde barock erneuert und birgt seit 1759 eine der drei erhaltenen Fischerkanzeln Oberösterreichs. Ihnen allen ist gemeinsam, dass der Kanzelkorb die Form eines Bootes hat und den wunderbaren Fischzug des Simon und Andreas am See Genezareth zeigt. 

 

Originell


Am berühmtesten ist wohl die Kanzel in Traunkirchen, aber genauso originell ist jene in Fischlham, wo am Boot sogar Mast und Segel angebracht sind! Im Wasser tummelt sich darunter in den silbern glänzenden Wellen ein Ungeheuer. Es ist ein Wels (Waller), wie man an dem breiten Maul und den langen Barteln erkennt. Dieser geschätzte Speisefisch kann bis zu drei Meter lang werden. Er bildete früher die Grundlage für den Wohlstand des Ortes, dessen Name sich von Vischenhaim (Fischerheim) ableitet. 


Die Fischerszene ist verbunden mit einem biblischen Ereignis, auf das der fliegende Engelsputto hinweist: „In verbi tuo laxabo rete“. Die Worte sind dem Lukasevangelium entnommen. Es berichtet, dass Jesus in das Boot des Simon Petrus steigt, um von dort aus das Volk zu lehren. Dann trägt er ihm auf, auf den See hinauszufahren und die Netze auszuwerfen. Simon entgegnet: „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Aber auf Dein Wort hin will ich das Netz auswerfen.“ Dargestellt ist, wie Simon und sein Bruder Andreas eben das Netz über die Bordwand ziehen. Zwischen ihnen steht Jesus, der auf den See, aber gleichzeitig auch auf die reale Gottesdienstgemeinde zeigt. Der Priester nimmt bei der Predigt den freibleibenden Platz zwischen Petrus und Christus ein, womit das alte Gleichnis vom Schiff als Symbol der Kirche hier eine zusätzliche Deutung erfährt. 

 

Mensch und Gott


Am Schalldeckel thront auf Wolken Gottvater mit dem Heiligen Geist, umgeben von zahlreichen Engeln und Putten, die Anker, Ruder und Taue in Händen halten. Diesem „Wolkenberg“ entspricht der Wellenstrudel unter dem Boot, womit Himmel und Erde bzw. Wasser auf raffinierte Weise aufeinander bezogen sind. In analoger Weise ist auch Christus einerseits als Mensch, andererseits als Teil der göttlichen Dreifaltigkeit dargestellt. 

 

Theatralisch


Es ist anzunehmen, dass diese Konzeption auf den damaligen Pfarrer P. Johann Nepomuk Weylgoune zurückgeht, der 1760 starb. 1730 war er ins Stift Kremsmünster eingetreten, wo er am Gymnasium Grammatik, Poesie und Rhetorik vortrug. Außerdem schrieb er geistliche Dramen, die von den Zöglingen aufgeführt wurden. Dies prädestinierte ihn als Initiator der Kanzel, der man das Attribut „theatralisch“ wohl kaum absprechen kann. 


Die Ausführung lag in Händen des Bildhauers Franz Xaver Leithner und des Malers Adam Racher, beide aus Lambach. Der heutige Zustand geht auf eine Restaurierung im Jahr 1850 zurück.
 

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Autor und Künstler Lothar Schultes gestaltet seit 2022 für die Kirchenzeitung die Reihe „alt und kostbar“. Dabei stellt er vorwiegend Alte Kunst im Kontext des Kirchenjahres vor. 

Lesen Sie alle Beiträge alt & kostbar

 

Lothar Schultes studierte in Wien Bildhauerei bei Wander Bertoni sowie Archäologie und Kunstgeschichte. Er arbeitete im Belvedere und an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, ehe er 1985 ans OÖ. Landesmuseum kam, wo er bis zu seiner Pensionierung 2020 die Sammlungen Kunstgeschichte und Kunstgewerbe leitete. Viele kennen Schultes von Vorträgen im „Deep Space“ des AEC. 

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