
Die Stimmung bei der Pressekonferenz am 21. Jänner war gedrückt, umso umfangreicher war die Präsentation der bisherigen Forschungs- und Museumsarbeiten und des kommenden Ausstellungsprogramms.
Der Rechnungshof hatte zu geringe Besucherzahlen in einzelnen Häusern und auch die Fokussierung auf moderne, zeitgenössische Kunst kritisiert.
Alfred Weidinger betonte, dass die verschiedenen Häuser nicht nur Ausstellungsprogramme bieten würden, sondern auch Forschungseinrichtungen seien. Die inhaltliche Kompetenz liege aber bei ihm, betonte er im Gespräch. Die Sammlungstätigkeit werde in Zukunft transparenter gestaltet und die Ankäufe auf der Plattform onlinecollections.ooekultur.at zu sehen sein.
LH Thomas Stelzer wies darauf hin, dass das Budget nicht überschritten worden sei, nur innerhalb des Budgets Umschichtungen vorgenommen worden seien. Der kostengünstige Zugang für die Bevölkerung zu den Ausstellungsprogrammen sei den Verantwortlichen wichtig, die Empfehlungen des Rechnungshofes würden aber ernst genommen.
Im kommenden Jahr werden die Arkaden im Schlossmuseum geöffnet. Dort wird die Archäologie-Ausstellung bei freiem Eintritt zugänglich gemacht. Dietmar Brehm wird ab März mit Arbeiten im Haus vertreten sei, Sepp Auer und Gerhard Haderer folgen.
Im Francisco Carolinum widmet man sich „200 Jahren Fotografie“ sowie Annegret Soltau und Georg Petermichl, im OK Linz werden Arbeiten von Elisa Andessner gezeigt. Jakob Lena Knebl wird mit „Sommerfrische“ in Bad Ischl zu erleben sein.

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