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Ein Meilenstein der Moderne

ALT_KOSTBAR

In der Reihe „alt & kostbar“ stellt Lothar Schultes das Altarfresko Max Weilers in der Linzer Friedenskirche vor. 

Ausgabe: 38/2025
16.09.2025
- Lothar Schultes
Max Weiler, Christus als König, Fresko, 1951, Linz, Friedenskirche.
Max Weiler, Christus als König, Fresko, 1951, Linz, Friedenskirche.
© Wikimedia/Isiwal, CC BY-SA 4.0

Schon seit 1911 war eine neue Pfarrkirche für die (bis 1919 selbständige) Stadt Urfahr geplant, doch verhinderten Weltkrieg und Wirtschaftskrise die Ausführung. Nachdem die Stadt Linz den Grund zur Verfügung gestellt hatte, sollte 1928 ein Entwurf von Hans Feichtlbauer ausgeführt werden. Doch kam es 1929/31 zu einem Grundstückstausch und einer Neuausschreibung. Siegreich waren Peter Behrens und Alexander Popp, die damals den Neubau der Linzer Tabakfabrik errichteten. Schließlich einigten sich 1933 alle drei Architekten auf ein Gemeinschaftsprojekt, nachdem zunächst nur die Taufkapelle, die heutige Friedenskapelle und die Eingangshalle mit der namengebenden Friedenstaube ausgeführt wurden. Nach kriegsbedingter Unterbrechung vollendete Hans Foschum 1949/51 das Langhaus nach eigenen Plänen. 

 

König und Erlöser


Das Innere wird durch das farbintensive, monumentale Altarfresko von Max Weiler geprägt, das laut Pfarrchronik „eine Verbindung des Christkönigs und Erlösungsgeheimnisses in erdhafter und apokalyptischer Schau“ zum Thema hat. Der in jeder Hinsicht außergewöhnliche Entwurf war Sieger eines Wettbewerbs, aber wegen seiner ungewohnten Modernität heftig umstritten. Dies gilt für die bewusst primitive, an Werke des frühen Mittelalters anklingende Zeichnung, wie auch für die leuchtend bunte, aquarellartige Farbigkeit. 


In einer ovalen Mandorla „steht“ der gekrönte Christus in langem Gewand am Kreuz. Zu seinen Füßen liegt das apokalyptische Buch mit den sieben Siegeln. Wie bei einem Gnadenstuhl ruht das Kreuz auf den Knien Gottvaters, dessen Gesicht in den Entwürfen noch zu erkennen war. Im Fresko ist es aber undeutlich und damit der Geheimnishaftigkeit Gottes entsprechend. Von oben stürzt die Taube des Heiligen Geistes herab. Dem Oval entspringen federähnliche Flammen, die sich auf die Apostel bzw. die 12 Stämme Israels beziehen. Rechts unten nimmt Maria eine Gruppe betender Menschen unter ihren Schutz. Ihr gegenüber werfen sich drei Männer anbetend nieder. Sie vertreten die 24 Ältesten der Apokalypse. Die Inschrift lautet: „DEM DER AUF DEM THRONE SITZT UND DEM LAMME LOB UND EHRE UND RUHM UND GEWALT EWIG EWIG AMEN“ (nach Offb 5,13). Das Hochfest Christus, König der Welt wurde 1925 von Papst Pius XI. eingeführt und bereits 1936 von Karl Sterrer, dem Lehrer Weilers, in der Christkönigkirche in Wien-Neufünfhaus als monumentales Altarmosaik dargestellt. 

 

Konflikt um die Moderne


Als Weiler 1951 den Linzer Auftrag erhielt, hatte er bereits 1945/47 mit seinem Herz-Jesu-Zyklus in der Theresienkirche auf der Hungerburg in Innsbruck für einen überaus heftigen Kunstskandal gesorgt. Schließlich musste er die Fresken sogar verhängen, um ihrer Zerstörung zuvorzukommen. In Linz war die Situation anders, da er 1950 in der Ausstellung „Moderne religiöse Kunst“ (im OÖ. Landesmuseum) vertreten war und das Vertrauen von Bischof Fließer hatte. Auch gab es in der Presse zahlreiche positive Stimmen. Als Zeichen der öffentlichen Anerkennung erhielt Weiler 1951 eine Einzelausstellung in der Neuen Galerie und den Großen Österreichischen Staatspreis. 1964–81 war er Professor an der Wiener Akademie. Er starb 2001 als Ehrenbürger von Wien. Die damals laufende Retrospektive in der Linzer Landesgalerie wurde dadurch zugleich zur ersten Gedenkausstellung. 
 

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Autor und Künstler Lothar Schultes gestaltet seit 2022 für die Kirchenzeitung die Reihe „alt und kostbar“. Dabei stellt er vorwiegend Alte Kunst im Kontext des Kirchenjahres vor. 

Lesen Sie alle Beiträge alt & kostbar

 

Lothar Schultes studierte in Wien Bildhauerei bei Wander Bertoni sowie Archäologie und Kunstgeschichte. Er arbeitete im Belvedere und an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, ehe er 1985 ans OÖ. Landesmuseum kam, wo er bis zu seiner Pensionierung 2020 die Sammlungen Kunstgeschichte und Kunstgewerbe leitete. Viele kennen Schultes von Vorträgen im „Deep Space“ des AEC. 

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