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Wenn die Psyche Alarm schlägt

Gesellschaft & Soziales

Die Corona-Pandemie stellt das Leben der Menschen weltweit vor große Herausforderungen.  Durch das starke Ansteigen der Infektionszahlen kam es nun in Österreich, aber auch in anderen Ländern wie Deutschland, England und Polen erneut zu verschärften Maßnahmen mit drastischen Einschränkungen. Bereits der erste Lockdown im Frühling zeigte laut einer aktuellen Studie der Universität Innsbruck, dass vor allem junge Menschen zunehmend psychisch an den Corona-Folgen leiden. 

Ausgabe: 45/2020
03.11.2020
- Susanne Huber
Die Psyche ist durch die Corona-Pandemie stark belastet.
Die Psyche ist durch die Corona-Pandemie stark belastet.
© Science Photo Library / picturedesk.com

Dauerstress, Zukunftsängste, Beunruhigung und Wut – das sind die häufigsten psychischen Auswirkungen der Corona-Krise, unter denen vor allem junge Menschen und Frauen noch stärker leiden als ältere Personen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Innsbruck, die im April, Juli und August durchgeführt wurde. Rund 900 junge Leute zwischen 15 und 35 Jahren wurden dazu befragt. Diese Erhebungen sind laut Studienleiterin und Notfallpsychologin Barbara Juen auch durch andere aktuelle Studien in Österreich und Europa belegt. 

 

Fehlende Krisenerfahrung

Eine große Rolle bei der Bewältigung von Krisen spielt die Lebenserfahrung. Das zeigte sich in geführten Interviews mit älteren Menschen im Tiroler Paznauntal, die immer wieder mit Katastrophen konfrontiert seien, sagt Barbara Juen. „Sie können diese Pandemie im Vergleich zu Lawinenkatastrophen oder einem Hochwasser gut einordnen und das bestärkt sie darin, dass die Krise irgendwann ein Ende hat.“ Den jungen Leuten hingegen fehle es an diesen Erfahrungen, erläutert die Notfallpsychologin. Zusätzlich hätten sie die Klimakrise im Kopf und das gebe ihnen das Gefühl, dass diese problematischen Zustände praktisch nicht mehr aufhören. „Somit stellen die Jugendlichen ihre Zukunftspläne in Frage und das stresst sie psychisch ungemein“, erklärt Juen.  

 

Mehrfachbelastungen

Bei den Frauen nehmen psychische Belastungen deshalb stärker zu, weil sie häufiger als Männer in exponierten Berufen wie dem Gesundheitssystem oder im Supermarkt an der Kassa arbeiten, sagt Juen. „Dazu kommen die Mehrfachbelastungen durch Homeschooling, Kinderbetreuung, Hausarbeit, oft unbezahlte Pflegearbeit und Homeoffice. Und leider ist auch die häusliche Gewalt gestiegen.“  

 

Einsamkeit und Isolation

Die verschärften Maßnahmen schränken die sozialen Kontakte massiv ein und das führt häufig zu Einsamkeit und Isolation. Beide Begriffe müsse man laut Juen auseinanderhalten. „Einsamkeit ist ein Gefühl, da hätte man gern mehr Sozialkontakte, als man haben kann. Davon betroffen sind in der Krise interessanterweise nicht so sehr die älteren Menschen, sondern die jüngeren.“ Nehme man hingegen die Isolation in den Blick, dann seien es hauptsächlich die in den Heimen lebenden Älteren, die massiv darunter leiden und starke Einbußen erlitten haben. „Hier muss man jetzt in der zweiten Welle extrem darauf achten, dass das nicht noch einmal passiert, denn die dadurch entstehenden Folgeschäden könnten teilweise gravierender sein als die Corona-Schäden.“ 

 

Krisenkommunikation

Ein Problem in dieser Corona-Krise liegt für Barbara Juen auch darin, dass man zu wenig genau erkläre, warum diese oder jene Maßnahmen gesetzt werden. „Das macht den Leuten wahnsinnige Angst. Und das ist der Nährboden für Verschwörungstheorien. Deshalb braucht es mehr Transparenz und Offenheit. Wenn die Krisenkommunikation nicht stimmt, dann sind die Leute verunsichert.“ 

 

Ratschläge

Was hilft nun in dieser Krise, den Stress, die Ängste und die Unsicherheiten besser in den Griff zu bekommen? Wichtig sei, so Juen, dass man die vulnerablen Gruppen, vor allem die jungen Menschen und die Frauen, rechtzeitig erreicht, damit die psychischen Belastungen nicht zu krankhaften Störungen führen. „Dazu braucht es noch mehr niederschwelligen Zugang zu Psychotherapie und psychologischer Beratung. Wenn die Zahlen nach der Krise noch einmal zunehmen, was zu erwarten ist, dann haben wir einen Engpass“, sagt die Psychologin.
Es helfen laut Juen aber auch ganz einfache Ratschläge wie physische Aktivität. „Je mehr man körperlich aktiv ist – das muss nicht unbedingt Sport sein –, desto besser geht es einem psychisch.“ Gefördert werde das Wohlbefinden zudem durch die Aufrechterhaltung der Sozialkontakte – und sei es nur online. „Das müssen nicht viele sein, es reichen wenige, aber die für mich bedeutungsvollen Menschen im Leben.“ Entscheidend sei auch, dass Personen in der Lage sind, sich auf neue Situationen einzustellen und nicht immer nur Angst zu haben vor dem Neuen und vor der Veränderung. „Diese sogenannte psychologische Flexibilität funktioniert aber nur dann, wenn ich negative Emotionen bis zu einem gewissen Grad aushalte und auch in der Lage bin, wieder in den positiven Affekt zu gehen. Damit meine ich, irgendetwas zu tun, das einem Spaß macht – Musik hören, die Natur genießen, mit dem Hund spazieren gehen, ein Hobby ausüben.“ Solange es noch eine Welt außerhalb der Krisen-Welt gebe, so Juen, haben Menschen das Gefühl eines Hoffnungsschimmers. «

 

Hilfe bei psychischen Belastungen

- Die Helpline des Berufsverbands Österrei­chischer Psycholog/innen ist von ­Montag bis Donnerstag von 9 bis 13 Uhr besetzt. ­Psycholog/innen helfen kostenlos und anonym ­unter der Telefonnummer: 01 504 8000; 
oder: helpline@psychologiehilft.at
- Die Psychotherapie Helpline steht täglich kostenfrei von 8 bis 22 Uhr für telefonische Krisengespräche zur Verfügung: 0720 12 00 12  
- Die Telefonseelsorge bietet in ganz Österreich kostenlos und anonym rund um die Uhr Beratungsangebote per ­Telefon, Mail oder Chat: 
Telefonseelsorge Notrufnummer: 142; 
oder: www.onlineberatung-telefonseelsorge.at 
- Rat auf Draht Notrufnummer: 147.

 

Diese Gesundheitskrise ist auch eine Wirtschaftskrise

 

Barbara Juen ist Professorin am Institut für Psychologie an der Universität Innsbruck. Sie ist Spezialistin für Psychotraumatologie und Notfallpsychologie.
Barbara Juen ist Professorin am Institut für Psychologie an der Universität Innsbruck. Sie ist Spezialistin für Psychotraumatologie und Notfallpsychologie.
© Uni Innsbruck
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