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Zugang zu Wasser kann Leben verändern

GESELLSCHAFT_SOZIALES

Nicht alle Menschen auf der Welt haben den gleichen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Um das zu ändern, baut die Organisation „Sei So Frei“ Brunnen im ostafrikanischen Tansania.

Ausgabe: 49/2025
02.12.2025
- Lisa-Maria Hammerl
Ein Brunnen versorgt 500 bis 1.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser.
Ein Brunnen versorgt 500 bis 1.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser.
© Sei So Frei OÖ

Wer in Österreich Durst hat, geht einfach ein paar Schritte zum Wasserhahn, dreht ihn auf, füllt sein Glas und trinkt. Viele Menschen im ostafrikanischen Tansania – meist Frauen und Kinder – müssen oft kilometerlange Wege durch unsicheres Gelände zurücklegen, bis sie eine natürliche Wasserstelle erreichen, um dort ihre mitgebrachten Kübel füllen zu können. Vor allem in den ländlichen Gegenden gibt es oft kein (funktionierendes) Trinkwasser- bzw. Abwassersystem. „Sei So Frei“, die entwicklungspolitische Organisation der Katholischen Männerbewegung in Oberösterreich, errichtet deshalb unter anderem in Musoma, das zur Region Mara gehört, Tiefbohrbrunnen, um die Situation der Menschen in den dortigen Siedlungen zu verbessern. „Musoma liegt am Rande der Serengeti. Es sieht dort so aus, wie man sich Afrika ganz klassisch vorstellt mit der Tierwelt und der Savannenlandschaft“, beschreibt „Sei So Frei“-Geschäftsführerin Magdalena Glasner. Die Serengeti ist vor allem wegen der jährlichen Gnu- und Zebrawanderung bekannt. In der Nähe von Musoma liegt auch der Victoriasee. Die Menschen leben am Land als Kleinbauern von der Hand in den Mund, also von dem, was sie tagtäglich anbauen. „Im Idealfall haben sie eine Ziege oder zwei und verwenden den Ziegenmist als Dünger.“ Durch den Klimawandel verschieben sich die Regen- und Trockenzeiten, sodass es oft zu spät, gar nicht oder zu viel regnet. „Das tragische ist, dass genau die Leute am meisten unter dem Klimawandel leiden, die am wenigsten dazu beitragen.“ Natürlich gebe es auch bei uns Extremwetterereignisse, räumt Glasner ein, doch anders als bei uns hätten die Menschen in Tansania kein Auffangnetz, das im Notfall Hilfe bietet.

 

Weiter Weg


Je fortgeschrittener die Trockenzeit ist, desto eher würden auch die Wasserstellen austrocknen und die Menschen müssten noch weitere Wege zurücklegen. „Man kann sich das vorstellen, wie wenn man bei uns irgendwo wandern geht. Nur hätten wir wahrscheinlich Trekkingschuhe an und wären gut ausgerüstet. Die Pfade sind holprig und, wenn es doch einmal geregnet hat, rutschig.“ Zudem brechen die Frauen bereits in der Früh auf, sagt Glasner: „Gehen sie früher los, ist die Qualität oft noch besser, bevor viele andere die Quelle aufgewühlt haben.“ Die Wanderung vor Sonnenaufgang birgt Gefahren: „Im Dunkeln ist die Stolpergefahr groß. Und beim Zurückgehen müssen sie noch mehr aufpassen, auch wenn es da vielleicht schon hell ist – mit dem 20-Liter-Kübel am Kopf und vielleicht einem 10-Liter-Kübel in der Hand.“ Neben der Verletzungsgefahr könne es auch sein, dass Wildtiere am Weg lauern oder Männer, die die Frauen überfallen und vergewaltigen wollen. Hinzu kommt, dass nicht bei jeder Wasserstelle auch Wasser von guter Qualität zu finden ist. Verunreinigtes Wasser kann fatale Auswirkungen haben, etwa Durchfallerkrankungen.

 

Wenig Unterstützung vom Staat


Auch der Staat baut Brunnen und Wasserleitungen, jedoch funktionieren diese oft nicht. Ein Beispiel dafür sind die Schulen: Oft ist es so, dass die Kinder Kübel oder Kanister zusätzlich zu ihren Schulsachen dabeihaben, um auf dem Weg zum oder vom Unterricht irgendwo Wasser mitzunehmen, weil der Regierungsbrunnen bei der Schule kein Wasser hergibt. Für Magdalena Glasner gibt es mehrere Gründe dafür: „Grundsätzlich gibt es ein staatliches Programm für Wasserversorgung, doch entweder sind die Leitungen technisch nicht korrekt ausgeführt oder es sind irgendwo Lecks, um die sich keiner kümmert.“ Zudem gebe es das Problem, dass die Pumpen teilweise mit Strom betrieben würden, die Kosten dafür müsse aber die Schule selbst decken. Das Budget, dass die Regierung für den Schulbetrieb zur Verfügung stellt, sei jedoch viel zu knapp bemessen, sagt Saria Amillen Anderson, Leiterin der tansanischen Partnerorganisation GGF, mit der „Sei So Frei“ zusammenarbeitet. „Trinkwasser für Hunderte von Kindern pro Schule geht sich davon einfach nicht aus.“ Die Schulen würden oft vor der Wahl stehen, ob sie mit dem Geld nun Strom und Wasserpumpe bezahlen, die Lehrergehälter oder andere notwendige Dinge. 

 

Wasser fördert Bildung


In der Region Mara hat „Sei So Frei“ seit 2010 21 Tiefbohrbrunnen gebaut sowie 44 oberirdische Regenwassertanks bei Schulen, Gesundheitsstationen und Gemeinschaftszentren errichtet. Die (Probe-)Bohrung erfolgt durch eine lokale Firma. Stimmen Wassermenge und -qualität (beides wird im Labor analysiert), werden direkt neben dem Bohrloch die Pumpe und durchschnittlich vier Solarpaneele installiert. Zudem wird eine erhöhte Plattform mit einem 5.000-Liter-Wassertank aufgestellt. Das Wasser wird aus dem Bohrloch in den Wassertank gepumpt, von dort fließt es mittels Schwerkraft sternförmig zu zwei bis fünf Entnahmestellen, die möglichst nah bei den Menschen liegen, die der Brunnen versorgen soll. Die Dorfbevölkerung helfe tatkräftig mit beim Graben und Verlegen der Leitung, sagt Glasner. Ein Brunnen mit Solarpumpe liefert täglich sauberes Wasser für 500 bis 1.000 Menschen. Diese verwalten den Brunnen gemeinschaftlich und bilden dafür ein Wasserkomitee. Das Wasserkomitee hebt den sogenannten Wasserzins ein, dessen Höhe die Dorfbewohner selbst festlegen. Das eingenommene Geld kann beispielsweise für Reparaturen verwendet werden. „Einerseits steht der Gedanke dahinter, dass wenn etwas gar nichts kostet, es meist auch weniger wert ist. Andererseits ist es gut für das Selbstbewusstsein, wenn man weiß, man bekommt nicht alles geschenkt und kann es sich ermöglichen, diesen Beitrag zu leisten“, erklärt Magdalena Glasner. 
Der verbesserte Zugang zu sauberem Trinkwasser bewirke noch mehr als kürzere Distanzen und mehr Gesundheit, sagt Glasner. „Mit Wasser kann ich auch Bildung fördern, denn wenn die Kinder nicht so viel Wasser holen müssen, haben sie mehr Zeit für die Schule und zum Lernen. Und auch die Eltern haben mehr Chancen, die Kinder zu unterstützen, da sie abends vom mehrmaligen Wasserholen nicht so müde sind, dass sie einschlafen.  

 


Dieser Bericht entstand in Kooperation mit „Sei So Frei“ KMB OÖ. Für das Projekt werden Spenden gesammelt. Weitere Infos: www.seisofrei-ooe.at

Beim Bau der Wasserleitungen helfen die Dorfbewohner auch selbst mit.
Beim Bau der Wasserleitungen helfen die Dorfbewohner auch selbst mit.
© Sei So Frei OÖ
Der Weg zu offenen Wasserstellen ist oft gefährlich und die Wasserqualität unsicher.
Der Weg zu offenen Wasserstellen ist oft gefährlich und die Wasserqualität unsicher.
© Sei So Frei OÖ
Lokale Firmen nehmen die Bohrung vor. Das Wasser wird analysiert auf Menge und Qualität.
Lokale Firmen nehmen die Bohrung vor. Das Wasser wird analysiert auf Menge und Qualität.
© Sei So Frei OÖ
Wasserholen ist Frauensache.
Wasserholen ist Frauensache.
© Sei So Frei OÖ
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