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Die Hilfsorganisationen machen sich für eine Anhebung der Förderung auf 1.600 Euro, eine Anpassung der Einkommensgrenze sowie Qualitätssicherung stark. Dabei wird auf die deutlich geringeren öffentlichen Kosten der 24-Stunden-Betreuung zu Hause gegenüber Pflegeheimen verwiesen.
Rund 30.000 Familien nutzen derzeit die seit 2007 gesetzlich geregelte Betreuungsform. Etwa 57.000 selbstständige Betreuungskräfte – alle aus Ost- und Südosteuropa – arbeiten im Turnus in österreichischen Haushalten. Anna Parr von der Caritas warnte davor, dass ohne Förderanpassungen die Betreuung zu Hause zum „Eliteprogramm“ werden könnte. Sie betonte: „Betreuung zu Hause ist nicht nur menschlich richtig, sondern auch volkswirtschaftlich die klügste Lösung.“
Eine Erhöhung der Förderung sei auch die Voraussetzung für die Verbesserung der prekären Arbeitsbedingungen der Betreuer:innen, sagte Parr. Die von 24-Stunden-Betreuer:innen selbstorganisierte „IG24“ forderte, eine Erhöhung müsse an Bedingungen geknüpft sein, die die Lebensrealität der Betreuer:innen verbessere.
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