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Trotz allem gibt es Freiräume zu entdecken

Gesellschaft & Soziales

Einerseits bringt die Corona-Pandemie manchmal ein befremdendes Verständnis von Glauben hervor, andererseits verursacht sie Lähmung und Passivität. Die Linzer Pastoraltheologin Klara Csiszar zeigt auf, welche Handlungsmöglichkeiten sich trotz aller Widrigkeiten bieten. 

 

Ausgabe: 45/2020
03.11.2020
- Josef Wallner
Klara-Antonia Csiszar ist seit Oktober 2019 Professorin für Pastoraltheologie an der KU Linz. Sie stammt aus Rumänien und lehrt auch in Cluj-Napoca (Rumänien).
Klara-Antonia Csiszar ist seit Oktober 2019 Professorin für Pastoraltheologie an der KU Linz. Sie stammt aus Rumänien und lehrt auch in Cluj-Napoca (Rumänien).
© kiz/JW

Corona ist allgegenwärtig und wegen seiner ganz unterschiedlichen Auswirkungen schwer zu beschreiben. Sehen Sie einen roten Faden?
Klara Csiszar:
Das ist am ehesten die Wucht, mit der Corona unser Grundbedürfnis nach Sicherheit in Frage gestellt hat. Sicherheit gehört wie Essen, Trinken und Freundschaft zu den fundamentalen Bedürfnissen eines jeden Menschen, die für ein erfülltes Leben unverzichtbar sind. Insofern rüttelt Corona schon am Fundament unseres Lebens. 


Wie geht man mit dieser Erschütterung um?
Csiszar:
Ich bin in zwei Gesellschaften zu Hause, in der westeuropäischen und der osteuropäischen. Wenn ich zuerst einmal auf Osteuropa schaue, war für mich überraschend, zu beobachten, wie hart die Regierungen reagiert haben: mit Polizeikontrollen und Ausgangssperren. Und die Menschen haben ohne Wenn und Aber mitgemacht. Da habe ich den Eindruck gehabt, dass der Kommunismus wieder reaktiviert worden ist. Sogar noch mehr. Denn, was die Kommunisten nicht geschafft haben, hat Corona geschafft: Sogar die Kirchen waren einige Wochen lang zu. Das hat sich aber nun völlig verändert.


Inwiefern?
Csiszar:
Der große Gehorsam vom Beginn der Pandemie hat in Freizügigkeit umgeschlagen und Verschwörungstheorien sind weiter verbreitet als in Westeuropa. Ein Raum dieser Freizügigkeit ist die Kirche. Dort macht zum Beispiel der Satz die Runde: „Jesus Christus ist die Impfung.“ Und man meint damit, dass man keine Maske, Abstände und Vorsichtsmaßnahmen braucht, oder sie zumindest nicht so genau nehmen muss.


Was sagen Sie diesen Menschen?
Csiszar:
Wenn ich Jesus Christus schon als Impfung bezeichnen will, muss ich überlegen, was das bedeutet. Wenn ich mich täglich mit Christus impfe, heißt das, in seinem Geist der Liebe zu leben:  auf die anderen und mich selbst zu schauen, um sich zu schützen. Das ist Nächstenliebe.


Was ist Ihnen im Westen besonders aufgefallen? 
Csiszar:
Durch Corona haben sich Themen aufgetan, die wir aus unserem gesellschaftlichen Alltag gerne ausgeklammert hatten, wie Tod, Schwäche und Krankheit. Das Bewusstsein der Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens ist plötzlich zurückgekehrt. 


Es macht sich in der Gesellschaft das Gefühl breit, dass wir so vieles nicht im Griff haben. 
Csiszar:
Die Gretchenfrage ist: Wie gehe ich mit Situationen um, die ich nicht oder nur bedingt ändern kann? Ich komme in dieser Hinsicht immer wieder zu dem Wiener Psychiater und Begründer der Logotherapie, Viktor E. Frankl, der mich sehr prägt. Frankl ist zu der Überzeugung gekommen, dass es trotz aller unveränderbaren Situationen immer auch bleibende Freiräume gibt. Es geht dann nicht um die Freiheit von etwas, sondern zu etwas. Es geht darum, Sinnfunken im Leben zu erkennen und auch in unsicheren, leidvollen und aussichtslosen Situationen meine dennoch vorhandenen freien Gestaltungsmöglichkeiten zu finden.

 
Was kann das für die Corona-Zeit bedeuten? 
Csiszar:
Dass ich meine Kreativität aktiviere. Wer ein Warum im Leben hat, findet auch das Wie. Wie kann ich ein solidarisch kreatives Auge für die Not der anderen haben? Wie kann ich das Leben trotz Einschränkungen so gestalten, dass dieses für mich und für alle andere ertragbarer wird? Diese Freiheit, meine Einstellung zu ändern, kann mir niemand nehmen. Für mich als Theologin stellt sich auch die Frage, wie weit die Kirche es schafft, den Menschen dabei zu helfen, diese Freiräume zu entdecken.    


Ihre Antwort? 
Csiszar:
Die Kirche bemüht sich und ich sehe, wie Kirche das oft ganz gut schafft. An vielen Punkten war sie nicht mit sich selbst beschäftigt, sondern hat hingeschaut zu den Menschen und sie ermutigt, diese Freiräume mit Sinnfunken zu erkennen, die den Menschen inspirieren nicht aufzugeben. Wo Kirche bemüht ist, bei den Menschen zu sein, lebt sie und agiert sie konform ihres missionarischen Wesens.


Wo haben Sie die Kirche so erlebt? 
Csiszar:
Schon die spürbare Sorge um die Menschen war und ist ein erster Schritt. Es folgen die Taten auf allen Ebenen der Praxis. Klar, es läuft nie alles einwandfrei. So ist das Vergeben-Können untereinander und in der Kirche ganz zentral. Auch Geduld gehört dazu, wir haben nicht sofort fertige Antworten und Lösungen, aber wir entscheiden jeden Tag neu, wie wir morgen bei den Menschen sein wollen.

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