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Plötzlich ist alles anders

Gesellschaft & Soziales

Kaum ein Beruf, der sich durch die Ausgangsbeschränkungen der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Coronakrise nicht verändert hat. Während viele Menschen ihre Arbeit verlieren, kommen andere gar nicht nach mit der Arbeit. Zahlreiche Berufstätige müssen zuhause arbeiten, andere dürfen das nicht.
 

Ausgabe: 13/2020
24.03.2020
- Monika Slouk
© Slouk

Wie das Salzamt komme sie sich vor, seufzt die Mathematiklehrerin Irmgard Körber. Während sie sonst viele Stunden die Woche mit Jugendlichen in der Schule verbringt, sitzt sie nun am PC. Der Kontakt ist passiver. „Es braucht mehr Vorbereitungen“, sagt sie, vieles ist ja neu. Den Unterricht bereitet sie nun nachts vor, weil sie sich untertags auch um ihre drei Kinder kümmert, die von der Schule zuhause sind. Normalerweise hat sie dafür zwei unterrichtsfreie Vormittage. Am meisten strengt sie aber der Kampf mit der Technik an, und zwar dann, wenn die Systeme überlastet sind und es nicht in ihrer Macht liegt, sie zum Funktionieren zu bringen. So froh sie ist, dass sie in diesem Ausnahmezustand Unterstützung von der Schulleitung und Solidarität in der Kollegenschaft erfährt, so sehr freut sie sich doch auf die „Zeit danach“. „Ich bin zuversichtlich, dass die Schule nach Ostern wieder ihre Tore öffnet“, meint sie, mit Vorfreude in der Stimme.

 

Konzentriert

Dekan Edi Niederwieser, Pfarrer im Zillertal, genießt die nie dagewesene Ruhe. Er sei gerne unter Leuten, versichert er, aber dass sämtliche Termine wie Sitzungen, Tagungen, Besuche und mehr völlig unerwartet wegfallen, kann er gut nützen „für Stille und konzentrierte Arbeit, um langfristige Dinge vorzubereiten“. Zwar gönnt er sich, den Tag später zu beginnen als sonst, aber sechs bis acht Stunden sitzt er am Schreibtisch. Am intensivsten beschäftigt er sich damit, wie er die Pfarrmitglieder dabei unterstützen kann, zuhause Gottesdienst zu feiern. „Es sollen sich alle einbringen können, Erwachsene, Jugendliche, Kinder“, ist er überzeugt. Dafür brauche es einfache Texte, mindestens eine Bibelstelle und kurze Fragen, die das freie Gebet anregen. „Da könnte eine neue Sprache aufbrechen im Familienkreis“, freut sich Edi Niederwieser. Die Anregungen versendet der Dekan per E-Mail, 700 Adressen hat er im Verteiler. Nach getaner Arbeit freut er sich darauf, online Opern, Konzerte oder auch die Vatikanischen Museen zu besuchen.

 

Kontrast

Das Kontrastprogramm erlebt die Apothekerin Ulli Zeilinger. „Aus Sicherheitsgründen arbeiten wir in zwei getrennten Teams, die einander nicht begegnen dürfen“, wodurch weniger Kolleginnen gleichzeitig in der Apotheke sind. Und das, obwohl so viel verkauft wird wie nie: Rezepte dürfen nicht nur für den Monatsbedarf, sondern für den Dreimonatsbedarf ausgestellt werden. Die Firmen kommen mit dem Liefern kaum nach, die Apotheke nicht mit dem Nachschlichten. Vitamine werden kiloweise gekauft, schildert Ulli Zeilinger bildhaft. Und Desinfektionsmittel sowieso. „Zunächst ging uns der Alkohol zum Anmischen aus, und als der Alkohol wieder da war, fehlte das Glycerin.“ Zum Anrühren von Medikamenten fehlen nicht nur die Zutaten, sondern auch die Zeit. Das Ansteckungsrisiko verringert eine Glaswand, die der Glaserer kurzfristig eingezogen hat. Angst vor Ansteckung hat die Apothekerin nicht. Trotzdem freut sie sich auf eine Zeit im „Normalbetrieb“. „Irgendwann müssen die Leute ja genug Medikamente zuhause haben!“

 

Unterwegs

Mehr unterwegs ist auch der Lkw-Fahrer Aleksandar Soldat. Bei der Übergabe der Waren übt er besondere Vorsicht. Desinfektionsmittel ist sein ständiger Begleiter, auf genügend Abstand legt er Wert. „Meine Kinder und meine Frau bleiben im Haus, obwohl das nicht lustig ist. Ich will ihnen das Virus nicht nachhause bringen.“ Die momentane Situation beunruhigt ihn nicht. „Es ist kein Vergleich zu den Zuständen, die wir im Bosnienkrieg Anfang der 1990er-Jahre erlebt haben.“ Als er zurückdenkt, meint er gelassen: „Die Menschen sind so flexibel! Sie wissen es nur nicht.“

 

Zu ruhig

Ein anderes Bild bietet sich in der Bäckerei. Wer einkaufen muss, fährt mit dem Auto zum Supermarkt und erledigt mit einem Weg so viel wie möglich. Keine Freundinnen, die sich zum Kaffee treffen, kaum jemand, der sich am Weg in die Arbeit Jause kauft. Vom personalintensiven Brotbacken allein kann aber heute kein Bäcker leben, erklärt Barbara Dacho. „Wir sind ein Familienbetrieb mit 24 Mitarbeiter/innen. Hoffentlich müssen wir niemandem kündigen, es gehören doch alle irgendwie zur Familie.“ Die Familie ist auch im Arbeitsalltag wichtig, die beiden Kinder (8 und 4) verbringen normalerweise viel Zeit mit Oma, das fällt aus Sicherheitsgründen weg. „Für die Kinder ist es schlimm, dass sie die Oma jetzt nicht sehen können.“ Leid tut Barbara Dacho auch ihr Nachbar, der Blumenhändler. „Während der Supermarkt Erde und Blumen verkauft, muss der Gärtner alles wegschmeißen.“

 

Planänderung

Die Salvatorianerin Sr. Maria Schlackl hatte für ihre plötzliche Zeit im Home-Office schon Pläne geschmiedet. „Ich hätte es genossen, meine Inhalte weiterzuentwickeln.“ Die Aktivistin gegen Menschenhandel wollte den Grund ihres Engagements intellektuell festigen. Doch dann entschied sie sich, die äußere Stille der inneren Stille zu widmen. Ihre geistliche Forschungsfrage für diese Woche kann in einer Zeit des Umbruchs auch andere bewegen: „Was fange ich mit mir an, wenn alles andere wegfällt?“«

 

Arbeitsmarktkrise

Coronavirus
Die drastischen Maßnahmen, die viele Länder derzeit eindämmend und vorbeugend gegen die Corona-Pandemie setzen, schränken nicht nur die persönliche Freiheit ein (Reisefreiheit, Versammlungsfreiheit, ...), sondern bringen viele Wirtschaftsbetriebe in Bedrängnis. Kleine und mittlere Unternehmen trifft es teils besonders stark, aber auch große Konzerne kündigen vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Während der ersten Woche der Ausgangsbeschränkungen in Österreich meldeten Betriebe an die 100.000 zusätzliche Arbeitslose beim AMS an. 18.000 Unternehmen nützen darüber hinaus die Möglichkeit der Kurzarbeit. Dabei behalten die Arbeitnehmer/
-innen ihren Arbeitsplatz, arbeiten aber weniger Wochenstunden als zuvor. Was ihnen aufgrund der Kurzarbeit an Gehalt wegfällt, bekommen sie teilweise vom AMS ersetzt. In der Pflege und in der Landwirtschaft fehlen hingegen zahlreiche Arbeitskräfte, die in den letzten Jahren aus osteuropäischen Nachbarländern eingependelt sind.

 

 

Drinnen und draußen. Die Bäckerei hält offen, die Apothekerin und der Lkw-Fahrer sind im Einsatz. Die Lehrerin, der Pfarrer und die Ordensfrau gehören zu denen, die in den eigenen vier Wänden arbeiten müssen.  

 

slouk (3), soldat, niederwieser

© Slouk
© Slouk
© Niederwieser
© Soldat
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