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Inhalt:

Pflege in der Krise

Gesellschaft & Soziales

Die Pflegearbeit steht vor Herausforderungen. Das hat mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Entwicklungen zu tun und damit, dass auch der Sorgebereich von marktwirtschaftlichem Denken beherrscht wird. Wie lässt sich das lösen?

Ausgabe: 2018/16
17.04.2018
- Christine Grüll
© ©Halfpoint - stock.adobe.com

Das Pflegesystem ist brüchig geworden, und das hat mehrere Gründe. Die Bevölkerung wird älter. Mit zunehmendem Alter treten häufiger Mehrfacherkrankungen auf, die Pflege wird aufwändiger. Frauen, die traditio­nell meist Pflegearbeit geleistet haben, sind immer öfter erwerbstätig. Wer es sich leisten kann, nimmt eine 24-Stunden-Personenbetreuung in Anspruch. Andererseits sind Pflegeeinrichtungen mit Einsparungen und Umstrukturierung konfrontiert. Hier zeigt sich besonders, dass Sorge „Gegenstand kapitalistischen Wirtschaftens“ ist, so Soziologin Brigitte Aulenbacher (siehe Randspalte). Das wirkt sich oft negativ auf das Pflegepersonal aus. Die positive Nachricht ist aber: Zahlreiche Initiativen setzen sich für Lösungen ein. 

 

Ein Thema, viele Aspekte

„Wir arbeiten daran, Beamten in den Ministerien den Praxisblick zu vermitteln“, sagte Jürgen Ephraim Holzinger vom Verein ChronischKrank im Rahmen einer Veranstaltung des Sozialreferats der Diözese am 13. April im Linzer Cardijn-Haus. Genügend Geld für den Pflegebereich sei da, so Holzinger, die Umverteilung scheitere aber oft an unterschiedlichen Interessen. Er setzt sich unter anderem gemeinsam mit Zuzanna Tanzer vom Verein Altern in Würde für eine höhere Qualität in der 24-Stunden-Personenbetreuung ein. Die Wirtschaftskammer, so ihre Erfahrung, ist zum Beispiel am Umsatz der Agenturen interessiert, die osteuropäische Frauen als Betreuerinnen vermitteln. Die Betreuungsqualität sei da zweitrangig. Laut Regierungsprogramm soll der Bereich aber bis 2021 reformiert werden. Der Theologe und Palliativexperte Erich Lehner sprach von der Bedeutung „freundschaftlicher Beziehungen“ in der Pflege. „Die kann jedoch kein Pflegepersonal leisten, das kapitalistisch getaktet ist“, so Lehner, der auch zur Geschlechtergerechtigkeit forscht. Das Krankenhaussystem sei zum Beispiel von männlichen Wertvorstellungen geprägt, die hinterfragt werden müssten. 
Die Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Renate Pühringer äußerte Bedenken über die hohe Zahl an Krankenhauseinweisungen von Personen, die etwa durch mobile Dienste oder speziell ausgebildetes Personal im Pflegeheim betreut werden könnten. Sie führt das unter anderem auf die Konzentration finanzieller Mittel auf den Gesundheitsbereich zurück, die im Pflegebereich fehlen. Außerdem fehle es am Bewusstsein in der Gesellschaft, sich zu informieren: „Die Menschen machen sich zu wenig Gedanken über die eigene Pflegebedürftigkeit.“

 

Welche Werte?

Für einen öffentlichen Diskurs um Selbstsorge und Fürsorge plädierte auch Andrea Wienerroither vom Treffpunkt Pflegepersonal der Diözese Linz: „Jeder sollte sich fragen, welche Werte in der Pflege sind mir wichtig? Für mich selbst, für Kinder, Eltern, Partnerinnen und Partner.“ «

 

Zur Sache

Sorge im Wandel


Selbstsorge und Fürsorge für andere umfasst alle menschlichen Anstrengungen für eine Welt, in der es sich gut leben lässt – einschließlich der Sorge um die Umwelt. Mit dieser Begriffserklärung von „Sorge“ leitete Universitätsprofessorin Brigitte Aulenbacher ihren Vortrag im Rahmen der Diskussions­veranstaltung „Warum ums Sorgen sorgen?“ ein. Gute Sorge und damit gutes Leben hat den ganzen Menschen im Blick. Sie steht aber in einem Spannungsverhältnis zur modernen, kapitalistischen Gesellschaft, so Brigitte Aulenbacher: Hier ist Kapital wichtiger als die Existenzsicherung des Einzelnen. Die Sorge-Tätigkeit ist Gegenstand kapitalistischen Wirtschaftens. Ein Aspekt davon ist, dass Sorge geleistet wird, um den Menschen als Arbeitskraft bzw. Humankapital zu erhalten. Seit Mitte der 1970er-Jahre hat sich das System Sorge immer wieder verändert, hauptsächlich hin zur Vermarktung bzw. Ökonomisierung: Marktwirtschaftliche Prinzipien sind in den Sorge-Bereich eingedrungen. Parallel dazu gibt es Gegenbewegungen, indem der Staat ­Pflege immer wieder neu organisiert und zivilgesellschaftliche Initiativen entstehen. 

Krise. Die Ökonomisierung des Sorgens sei nicht generell zu verteufeln, aber wenn sie allein im Vordergrund stehe, komme es zur Krise, so Brigitte Aulenbacher: „Proteste aus der Zivilgesellschaft sind da wichtig, sie setzen Dinge in Bewegung.“

 

Teilnehmer/innen an der Podiumsdiskussion:

- Mag. Jürgen Ephraim Holzinger, Obmann Verein ChronischKrank Österreich, Enns

- Mag. Dr. Erich Lehner, Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Wien, Graz

- Renate Pühringer, DGKP Konventhospital der Barmherzigen Brüder, Linz

- Zuzana Tanzer, DGKP, ehemalige Betreuerin, GF der Organisation Altern in Würde in Kooperation mit dem OÖ Roten Kreuz, Bratislava

- Andrea Wienerroither MAS, DGKP, Treffpunkt Pflegepersonal der Diözese Linz

© KiZ/CG
© KiZ/CG
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