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Nicht altern zu wollen ist krankhaft

GESELLSCHAFT_SOZIALES

Der Schweizer Altersforscher Heinz Rüegger zeigt, dass man das Altern gestalten kann und nicht über sich ergehen lassen muss.

24.01.2023
Wer jemanden hat, der ihn im Alter stützt, kann sich glücklich schätzen.
Wer jemanden hat, der ihn im Alter stützt, kann sich glücklich schätzen.
© ADOBE/DANNY ELSKAMP

Alt wird man von selbst: Was lässt sich am Alter gestalten, wie Sie als Altersforscher das einmahnen? 
Heinz Rüegger: Sehr viel. Das Altern hat eine medizinische Seite. Wir können vorsorgend für unsere Gesundheit im Alter viel tun. Wir können unsere sozialen Kontakte pflegen. Diese Hinweise zeigen: Alter ist in wesentlichen Teilen gestaltbar. Es ist nicht nur ein eisernes Gesetz, das man über sich ergehen lassen muss.

 

Das ist ja auch beinahe in jedem Werbeblock im Fernsehen zu sehen. Da werden Produkte gegen das Altern beworben: Cremen gegen Fältchen und vieles mehr. Das Versprechen ist, dass man das Altern aufhalten kann.  
Rüegger: Besser als die Werbung kann man nicht zeigen, dass die Gesellschaft ein Problem mit dem Altern hat. Die Werbung für Anti-Aging-Produkte ist die Antwort auf das Nicht-wahrhaben-wollen, dass das Altern das Leben durchzieht. Leben heißt, das Altern anzunehmen, im hohen Alter natürlich auch mit Einschränkungen. Im Alter gibt es Zugewinne und Verluste. Wir müssen ein Pro-Aging an den Tag legen und zu dem Alter, in dem man sich befindet, ja sagen. Anti-Aging ist die Antwort des Menschen auf die Annahme, dass Altern pathologisch, also etwas Krankes ist. Das umgekehrte ist der Fall: Nicht Altern zu wollen, Anti-Aging, ist krankhaft.

 

Man kann aber auch nicht leugnen, dass das Alter belastend wird. 
Rüegger: Wenn wir von Altern reden, steht uns das hohe Alter vor Augen: mit Demenz, Pflegebedürftigkeit und dem Verlust der Selbstständigkeit. Das Alter, das vom Verlust der Selbstbestimmung geprägt ist, gilt als Horrorvision. Deswegen fürchten sich viele vor dem Alter und lehnen es als Schwundstufe des vollen Menschseins ab. Dabei eröffnet das Alter auch positive Erfahrungen.

 

Was kann man tun, damit man auch diese letzte, besonders herausfordernde schwere Lebensphase annehmen kann?
Rüegger: Für wichtig halte ich, dass man sich das ganze Leben hindurch einen Wertekanon zurechtgelegt hat, in dem nicht nur die aktiven Werte, das Tun und das Machen zählen.  Es muss im Leben auch das Loslassen geben, sich mit Schicksalhaftem abzufinden und Unbekanntes zu wagen. Das einzuüben, daran kann man und soll man ein Leben lang arbeiten.

 

Was kann helfen, mit körperlichen Einschränkungen umzugehen?
Rüegger: Das ist natürlich nicht einfach. Je mehr es gelingt, das Schwere als stillen Begleiter und nicht als Feind zu sehen, desto eher wird man zufrieden leben können. Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit auf beachtenswerte Weise: Gesund ist, wem es gelingt, mit den Grenzen und pathologischen Symptomen lebensfreundlich umzugehen und mit ihnen das Leben zu meistern.


Kann der Glaube eine Hilfe sein, die Last des Alters zu meistern? 
Rüegger: Ein Glaube, der den strafenden Gott in den Mittelpunkt stellt, nicht. Ein innerlicher, fundierter Glaube dagegen schon. In diesem Glauben kann man sagen: Ich weiß mich in Gottes Hand gehalten. 

 

Ob gläubig oder nicht, die Frage stellt sich jedem Menschen unausweichlich: Hat sich mein Leben gelohnt? 
Rüegger: Darin besteht ein wichtiger Entwicklungsschritt, den Menschen leisten müssen: auf ihr Leben zurückzublicken – auf alles, was gelungen und misslungen ist. In der Begleitung soll man Menschen ermutigen, das Positive zu sehen und so auf ihr Leben zu schauen, dass sie stolz und dankbar sein können. Wir glauben an einen Gott, der uns liebt, unabhängig davon, was uns gelungen ist. Wir werden von Gott nicht geliebt, weil wir so tolle Mütter und Väter waren, weil wir so Tolles geleistet haben, sondern weil wir seine Geschöpfe sind. Das Leben muss nicht abgerundet sein. Man darf mit Brüchen sterben. Wir dürfen am Ende unseres Lebens auch als Baustelle dastehen.

 

Wir leben in einer alternden Gesellschaft. Man darf aber auch die jungen Menschen nicht aus den Augen verlieren.
Rüegger: Unsere hochaltrigen Menschen sind Pioniere. Das hat es in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben, dass so viele Menschen so alt werden. Es sind nicht mehr einzelne wenige, es ist eine Generation von Hochaltrigen entstanden, die mit all den Einschränkungen und Beschwerden leben muss, die das hohe Alter unweigerlich mit sich bringt. Die alten Menschen können den jungen Generationen vorleben und damit Vorbild sein, wie man auch diesen nicht einfachen Lebensabschnitt meistern kann. Dieser Abschnitt wird künftig zum Leben fast eines jeden Menschen gehören.       
 

 

SELBST| BEWUSST | ALTERN

 

Das Referat Altenpastoral der Diözese Linz lädt am 22. März 2023 von 8:30 bis 16:30 Uhr zu einem Impulstag für ältere Menschen, der unter dem Thema „selbst | bewusst | altern“ steht. Referent im Bildungshaus Schloss Puchberg ist der Schweizer Theologe, Ethiker und Altersforscher Heinz Rüegger. Nach zwei Referaten finden nachmittags Workshops statt. Die Teilnahme am Impulstag ist kostenlos.

Anmeldung bis 15. Februar: www.dioezese-linz.at/altenpastoral/Anmeldung

 

 

Referent Heinz Rüegger   
Referent Heinz Rüegger   
© © 2019 Monika Stock
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