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Für viele Menschen ist das Internet heutzutage die erste Anlaufstelle für Fragen des Alltags, das gilt auch für die Suche nach Gesundheitsinformationen. Wie eine IMAS-Umfrage (Jänner 2025) ergab, nutzen acht von zehn Österreicher:innen dabei soziale Medien als wichtigste Informationsquelle, allen voran Instagram. Besonders stark sind jene Altersgruppen vertreten, in denen Familien gegründet werden (Frauen zwischen 18 und 44 Jahren).
„Schwangerschafts- und Geburtsfragen werden heute zunehmend über Social Media gestellt. Dabei sind die Antworten oft zahlreich, schnell verfügbar und emotionalisiert, aber nicht immer korrekt“, sagt Lukas Hefler, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe der Spitalspartner Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz und Ordensklinikum Linz.
Oft gehe es um persönliche Erfahrungsberichte und es entstehe mitunter der Eindruck, das alles „easy und toll“ sei. Mit einem neuen Instagram-Kanal möchte das Krankenhaus deshalb werdende Eltern mit evidenzbasierten Informationen unterstützen und „medizinische Expertise auf eine zugängliche Weise bieten, die sowohl verständlich als auch wissenschaftlich fundiert ist sowie die Vielfalt der Geburtshilfe widerspiegelt“, sagt Hefler.
„Jede Schwangerschaft und jede Geburt ist einzigartig“, sagt Michaela Greiner, Hebamme und Bereichsleitung Geburtshilfe. Der Instagram-Kanal richtet sich an Schwangere, die sich mit medizinischen Inhalten auseinandersetzen möchten, aber möglicherweise Schwierigkeiten haben, diese in ihren individuellen Kontext zu setzen.
Viele kommen bereits vorinformiert ins Krankenhaus, jedoch auch mit Verunsicherung und vielen Fragen. Immer wieder begegnen den Ärzt:innen, Hebammen, Pflegekräften und Therapeut:innen in dem Bereich dieselben Fragen und Mythen (z. B. Darf ich auf dem Rücken schlafen/Sex haben/mich strecken/Sport treiben/Flugreisen unternehmen?).
Die Inhalte auf dem Instagram-Kanal sollen Antworten darauf geben und eine Vielzahl an Themen umfassen, die für werdende Eltern von Bedeutung sind, von Impfungen und Vitaminen über verschiedene Untersuchungsmethoden bis zur Geburt an sich und auch zur Betreuung danach.
„Die Geburt war zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Angst geprägt, später von Technik – heute sollte sie dem Anspruch der Frauen gerecht werden und von Wissen und Vertrauen getragen sein. Wir sind stolz darauf, eine so zeitgemäße Form der Kommunikation zu wählen, um den Bedürfnissen der Eltern von heute gerecht zu werden“, sagt Richard Mayer, stellvertretender Abteilungsleiter und Leitender Oberarzt der Geburtshilfe. 280 kurze Videos wurden gedreht, diese sollen zusammen mit Fotos und Storys ab sofort alle drei Tage auf dem Kanal veröffentlicht werden.
Instagram-Kanal: @schwanger_bruederlinz
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