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Inhalt:
HBLA Elmberg mit innovativem Konzept

Die Schule und der Klimawandel

Gesellschaft & Soziales

Die HBLA Elmberg bildet die Schüler/innen vorwiegend für Berufe in der Landwirtschaft und im Ernährungssektor aus. Der Klimawandel und seine Folgen spielen an der Schule eine große Rolle.
 

Ausgabe: 40/2022
04.10.2022
- Paul Stütz
Lisa Kammerhuber (links) und Christa Breitweiser zeigen einen der Vorzüge der HBLA Elmberg: Die frische Milch vom Schulbetrieb gibt es günstig im Automaten.
Lisa Kammerhuber (links) und Christa Breitweiser zeigen einen der Vorzüge der HBLA Elmberg: Die frische Milch vom Schulbetrieb gibt es günstig im Automaten.
© kiz/PS

Das Wort „Stadtteil“ ist für Elmberg, ganz im Norden von Linz gelegen, etwas irreführend. Kein anderer Bereich der Landeshauptstadt ist dermaßen ländlich geprägt: Wiesen, Felder, Wald und mittendrin die Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung (HBLA) Elmberg.

 

Etwa die Hälfte der mehr als 300 HBLA-Schüler/innen kommt von einem Bauernhof.  Die Zahl der Schüler/innen, die mit der Lehr-Landwirtschaft der Schule Neuland betreten, ist dabei in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. „Früher wussten die Linzer kaum, dass es unsere Schule überhaupt gibt“, sagt Gabriele Leumüller, die an der HBLA Elmberg Englisch unterrichtet. Das habe sich jedoch stark verbessert, wozu auch das schulische Schwerpunktthema Ernährung viel beiträgt. 

 

Praxisorientiert

 

Die Ausbildung ist sehr praxisorientiert, wobei sich der Unterricht sehr oft an der frischen Luft abspielt: sei es im Schulgarten, auf dem Waldlehrpfad oder vor allem auf dem Lehr-Bauernhof. Diesen hat die HBLA vor ein paar Jahren auf Biobetrieb umgestellt, was jedoch ohne übertriebene Missionierung passiert ist.

 

„Wir reden immer wieder über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten, einen Bauernhof zu führen“, erzählen Lisa Kammerhuber und Christa Breitwieser, die beide im Maturajahrgang sind. Die Schule sei der richtige Ort für solch konstruktive Diskussionen.

 

Die HBLA versucht dabei in mehrfacher Weise, die Schüler/innen auf die veränderten Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft vorzubereiten. So hat die Schule schon bald den Stellenwert von Direktvermarktung erkannt.

 

Der Klimawandel und seine Folgen spielen an der HBLA ebenso eine große Rolle: Erst vor wenigen Monaten war  Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb an der HBLA Elmberg zu Gast, die auch für die Schule Tipps hatte, um noch klimaneutraler und umweltfitter zu werden. Im Unterricht wird zudem auch gelehrt, wie Klimaanpassung funktionieren kann, wenn es etwa darum geht, welche Baumarten besonders widerstandfähig sind oder wie auf zunehmende Dürreperioden reagiert werden kann.  


Der Tag der offenen Tür in Elmberg findet am 11. Oktober von 12 bis 18 Uhr statt. Details: www.elmberg.at
 

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