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Befreiungsfeier: Kein „schludriges“ Gedenken!

Gesellschaft & Soziales

Am Sonntag findet in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen die jährliche Befreiungsfeier statt. Was ist in der Erinnerungskultur heute zu tun? Dazu äußert sich Solidaritätspreisträger Martin Kranzl-Greinecker, Mitglied des Mauthausenkomitee-Vorstands. 
 

Ausgabe: 19/2021
11.05.2021
- Heinz Niederleitner
Martin Kranzl-Greinecker am Gedenkstein beim Eingang des ehemaligen KZ Gunskirchen.
Martin Kranzl-Greinecker am Gedenkstein beim Eingang des ehemaligen KZ Gunskirchen.
© privat

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Überlebenden sowie die Zeitzeugen und Zeitzeuginnen des NS-Terrors heute verstorben. Was bedeutet das für das Erinnern an die Verbrechen?
Martin Kranzl-Greinecker:
Die jüngsten überlebenden Opfer, zum Beispiel die Kinder von Zwangsarbeiterinnen, sind zwar vielfach am Leben, aber es stimmt: Die Generation, die sich selbst erinnern konnte und in die Schulen gegangen ist, fehlt. Das verändert die Gedenkarbeit massiv. Die Einzelschicksale waren rechtzeitig zu dokumentieren und da ist viel geschehen. Daneben gilt es aber auch, Strukturen der Gewalt in den Blick zu nehmen: die Orte der Verbrechen und die Bedingungen, die damals wie heute zur Unmenschlichkeit führen. Wir dürfen die Gegenwart von Verfolgung und Unmenschlichkeit nicht übersehen.

 

Durch Corona sind auch antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien an die Oberfläche gekommen. Fehlen nicht gerade deshalb die Warnungen der Zeitzeug/innen?
Kranzl-Greinecker:
Der Geschichtsfälschung entgegenzuwirken gelingt nur mit guter Information. Darum ist es so bedeutsam, Gedenkstätten und Gedenktage nicht „schludrig“ zu behandeln. Antisemitismus existiert seit Jahrhunderten und Verschwörungstheoretiker greifen darauf zurück. Ich denke, dass das verstärkte Auftreten von Verschwörungstheorien auch mit der angespannten Situation zu tun hat. Da geht es nicht nur um Corona, denken wir etwa an die Klimakrise. Menschen spüren: Die Welt gerät aus den Fugen. Das führt zu einem politischen Trend nach rechts, dessen Extrempositionen in die Verschwörungstheorien hineinreichen.


Die Republik hat sich dazu entschlossen, Grundstücke des ehemaligen KZ Gusen für die Gedenkarbeit zu kaufen. Was sagen Sie dazu?
Kranzl-Greinecker:
Wir sehen, wie lange so etwas braucht. Seit Jahrzehnten haben sich Initiativen vor Ort darum bemüht, jetzt ist es u. a. wegen des internationalen Drucks gelungen. Es ist gut, dass das angegangen wird, allerdings gäbe es mehr zu tun. Ein Beispiel ist das ehemalige Konzentrationslager Gunskirchen. Heute ist dort ein Waldgrundstück, in dem aber mit hoher Wahrscheinlichkeit noch sterbliche Reste von Opfern liegen. 

 

Sie haben den Solidaritätspreis für Ihre Arbeit zu den „Fremdvölkischen Kinderheimen“, insbesondere jenem im Schloss Etzelsdorf (Pichl bei Wels), bekommen. Warum war das so lange verschüttet?
Kranzl-Greinecker:
Der Historiker Michael John hat mir gegenüber einmal gemeint, dass das mit dem Extremfall zu tun hat, weil hier Babys die Opfer waren. Dazu kommt, dass diese Babys nie eine Lobby hatten: Ihre Mütter waren Zwangsarbeiterinnen, deren schweres Schicksal nach 1945 im Kommunismus nicht immer zu Ende war: Ihnen wurde vorgeworfen, mit dem Feind kollaboriert zu haben. Oft schloss sich erneute Zwangsarbeit an. Auch die Kirche hatte am Schweigen einen Anteil: Das Stigma lediger Mütter war etwa im katholischen Polen mit ein Grund, dass ihr Schicksal unbeachtet blieb.

 

Derzeit arbeiten Sie in einer Projektgruppe, welche die ca. ein Dutzend Kinderheime in Oberösterreich erforscht ... 
Kranzl-Greinecker:
Unsere Gruppe will diese vergessenen Erinnerungsorte ins Bewusstsein rücken und auf einer kommentierten Karte festhalten. In Pichl bei Wels, Spital am Pyhrn und Utzenaich gibt es vor Ort schon Gedenkstätten. Auch 80 Jahre nach den Ereignissen tauchen ständig neue Erkenntnisse auf. So wissen wir erst seit kurzem, dass es in Steyr-Münichholz ein solches Kinderheim gab. Die Kinder wurden den Müttern weggenommen, damit diese weiter in der Zwangsarbeit ausgebeutet werden konnten. Von den „arischen“ Kindern, wie das damals hieß, hielt man sie fern. Deshalb entstanden diese Heime, in denen viele Kinder starben. Die Überlebenden mussten auch nach 1945 eine schwere Bürde tragen – bis dahin, dass Menschen nicht wussten, wer ihre Eltern waren. Und es gibt jene, die nie das Licht der Welt erblickten, weil ihre Mütter zur Abtreibung gezwungen wurden. Rund 1.000 solcher Abtreibungen sind für das letzte Kriegsjahr in der Linzer Gaufrauenklinik dokumentiert. «

 

 

Zur Person


Martin Kranzl-Greinecker ist Theologe und Chefredakteur der elementarpädagogischen Fachzeitschrift UNSERE KINDER. Er erhielt den Solidaritätspreis der KirchenZeitung für seine Gedenkarbeit zum „Fremdvölkischen Kinderheim“ im Schloss Etzelsdorf. In solche Heime wurden die Kinder von Zwangsarbeiterinnen während der NS-Zeit gebracht. Viele starben an Unterernährung und Vernachlässigung. 

 

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