Hauptreferentin Barbara Blaha, Gründerin und Leiterin des Momentum-Instituts, sagte, das Bestreben der Bildungsarbeit müsse immer sein, den Status quo zu hinterfragen. „Besitzer des halben Vermögens auf der ganzen Welt passen in ein Klassenzimmer, das ist unser Status quo.“
Oder: „Der Mensch ist vor allem erst einmal ein Mann. Das ist unser Status quo.“ Blaha meint damit die riesige Datenlücke, die entstanden ist, weil die Forschung die Frauen ignoriert hat und immer noch tut. „Wussten Sie, dass es nur männliche Crashtest-Dummys gibt? Wir können zwar zum Mond fliegen, aber wir haben keine vernünftigen Sicherheitsgurte für Frauen entwickelt!“, kritisierte Barbara Blaha.
Genau dieser Kampf um eine bessere Welt verbindet Blaha mit all den ehrenamtlichen Besucher:innen dieser Tagung. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurde mit Martin Hollinetz vom OTELO-Netzwerk, Tamara Wintereder von der SPES-Zukunftsakademie und Daniela Klein vom Ehrenamtsmanagement der Diözese spannend über das Thema Beteiligung debattiert. Anschließend ging es in Praxis- Workshops in die Tiefe. „Denn bei uns geht es nicht um trockene Theorie, es geht darum, ins Tun zu kommen“, sagte Michaela Wagner, Leiterin des KBW-Treffpunkts Bildung Oberösterreich.
Weitere Informationen unter www.kbw-ooe.at
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