REZEPT_
Skurril mutet heute das Vorwort an: Da wird von der Preisfrage einer Zeitschrift erzählt, die lautete: „Was muss ich tun, um mir die Liebe meines Mannes für immer zu erhalten?“ Gesiegt habe die Antwort: „Füttere die Bestie gut!“ – So viel zur guten alten Zeit!
Aber wie schaut es mit den Rezepten aus? Eines – Huhn mit Rahm – habe ich nachzukochen versucht (meine nicht fachkundigen Ergänzungen stehen in Klammern), und siehe da: Es fand Anklang!
1 Huhn
120 g Butter
5 Sardellen
Zitronenschale
1/8 Liter Rahm (ich verwendete Sauerrahm, nicht Schlagobers)
1 Esslöffel Mehl
1/8 Liter Weißwein
Muskatblüte (ich hatte nur Muskatnuss zuhause und habe diese verwendet)
Petersiliengrün
Salz
Das gereinigte Huhn reibe innen und außen mit Salz ein und brate es mit 60 g Butter und etwas Wasser weich (ich hatte es bei 180 Grad Umluft 90 Minuten im Rohr und habe es mehrmals mit Suppe übergossen). Unterdessen rühre die übrigen 60 g Butter mit den zerhackten Sardellen, dem Petersiliengrün (das ich nach Gefühl dosieren musste) und der Zitronenschale (ich habe eine unbehandelte Zitrone hineingerieben) glatt. Quirle in den Rahm das Mehl und koche diesen mit dem Weißwein einige Minuten. Gib Muskatblüte, Salz und die Rührmasse dazu und lasse alles zusammen 1 bis 2 Minuten aufwallen. Die fertige Soße gieße über das Huhn. (Als Beilage nahm ich Erdäpfel.)
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