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Ukraine-Flüchtlinge in Polen

„Nicht zu helfen, würde uns Gott nie verzeihen“

Weltkirche

Seit Beginn des Überfalls auf die Ukraine ist Oberösterreichs Generaldechant Slawomir Dadas intensiv mit seiner polnischen Heimatstadt Garwolin in Kontakt.

Ausgabe: 15/2022
12.04.2022
- Josef Wallner
Pfarrer Stanisław Szymus (links) und Bürgermeisterin Marzena Swieczak arbeiten unermüdlich für die ukrainischen Flüchtlinge in ihrer Stadt Garwolin. Generaldechant Slawomir Dadas (links im kleinen Bild) hat das Gespräch mit der KIZ übersetzt.
Pfarrer Stanisław Szymus (links) und Bürgermeisterin Marzena Swieczak arbeiten unermüdlich für die ukrainischen Flüchtlinge in ihrer Stadt Garwolin. Generaldechant Slawomir Dadas (links im kleinen Bild) hat das Gespräch mit der KIZ übersetzt.
© KiZ/JW

Bürgermeisterin Marzena Swieczak und Pfarrer Stanisław Szymus erzählen, wie sie seit Kriegsbeginn Tag und Nacht gefordert sind. 

 

Garwolin liegt zwischen Warschau und Lublin und ist eine Bezirksstadt mit 17.550 Einwohnern – 210 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. So ist Garwolin wie der gesamte Osten Polens nahe am Krieg. Und eine erste Anlaufstation für Kriegsflüchtlinge. Fünfhundert leben derzeit in der Stadt, abgesehen von zehn Männern nur Frauen und Kinder, berichtet Bürgermeisterin Marzena Swieczak: „Ausnahmslos alle traumatisiert!“


Die allermeisten Flüchtlinge sind inzwischen privat untergebracht. Die Bewohner/innen von Garwolin haben ihre Häuser und Wohnungen geöffnet. Aber sie kommen auch an ihre Grenzen, brauchen Matratzen, Polster und Decken und besonders Unterstützung für Lebensmittel. Denn allein im März sind in Polen die Preise für Konsumgüter um 10 Prozent gestiegen. 

 

Für jede Hilfe dankbar

 

 „Natürlich können wir nicht warten, bis Hilfe von der Regierung aus der Hauptstadt eintrifft“, betont die resolute Bürgermeisterin: „Nichts von dem, was unbedingt getan werden muss,  ist im Budget vorgesehen. Wir nehmen das selbst in die Hand, wir sind für jede Unterstützung dankbar.“ Ein von Pfarrer Dadas organisierter Transport ist am 26. März 2022 bereits in Garwolin eingetroffen. Wenn die Briefträger diese Ausgabe der KirchenZeitung in die Postkästen stecken, wird ein weiterer Transport aus Wels die Heimat von Pfarrer Dadas erreicht haben. 

 

Sorge für weitere Wellen

 

In Kindergarten und Schule von Garwolin sind schon die ersten Polnischkurse für die ukrainischen Flüchtlingskinder angelaufen. Auch Erwachsene beginnen die Sprache ihres Gastlandes zu lernen, um für den Arbeitsmarkt fit zu werden. Die Stadtgemeinde versucht gut zuzuhören, was die Menschen brauchen, und zu helfen, wo sie kann, erläutert Bürgermeisterin Swieczak.


Aber noch größere Sorgen als die Herausforderungen vor Ort bereitet ihr die fehlende Aussicht auf ein Ende des Krieges: „Wir haben einige Hallen mit Notunterkünften vorbereitet. Wenn die nächste Flüchtlingswelle kommt, dann wird es enger.“ Sie hofft aus ganzem Herzen, dass aktuell nicht die Ruhe vor dem Sturm herrscht. Sie ist sich aber alles andere als sicher. 

 

Pfarre als Drehscheibe

 

Dem kann Pfarrer Stanisław Szymus nur zustimmen. Es ist für ihn eine Selbstverständlichkeit, dass die Pfarre sich voll und ganz einsetzt und mit dem Magistrat Hand in Hand arbeitet. Die Pfarre stellt eine unverzichtbare Drehscheibe der Kommunikation dar. Vor allem über die Verlautbarungen in der Kirche wird vieles geregelt und organisiert, erklärt der Pfarrer. 


Obwohl Stadt und Pfarre genug zu tun haben, schauen sie über den Tellerrand. Sie geben einen Teil der Hilfe an eine Pfarre unmittelbar an der ukrainischen Grenze weiter, wo die Flüchtlinge sich das erste Mal in Sicherheit fühlen. Diese Pfarre hat wiederum  Kontakte zu einer Pfarre in der Ukraine. So ist von Garwolin aus eine Kette der Solidarität bis weit in die umkämpfte Ukraine hinein entstanden.


Barrieren überspringen

 

Fragt man Pfarrer Szymus, woher die Menschen die Kraft zum Helfen nehmen, sagt er wenig überraschend aus der heiligen Messe, dem Gebet und der Beziehung zu Gott, um dann zu ergänzen: „Aus der Not. Wenn man an die verzweifelten Mütter denkt, die mit einer Tasche im einen und zwei Kindern am anderen Arm gekommen sind – Gott würde uns nie verzeihen, wenn wir nicht helfen würden.“ 


Polen und die Ukraine haben nicht immer eine einfache Geschichte gehabt. Der beispiellose Einsatz der polnischen Bevölkerung lässt sich nicht aus einer jahrhunderte- lang gewachsenen historischen Verbindung erklären. Pfarrer Szymus sagt: „Da muss man die polnische Mentalität kennen. Wer in Not ist, dem wird geholfen.“  Das Leben in der Pfarre geht natürlich weiter. Eine Reihe von Flüchtlingen hat schon Kontakt zur Pfarre. Am Palmsonntag hat der Pfarrer bereits ein Flüchtlingskind getauft. Obwohl die Flüchtlinge zu orthodoxen Kirchen gehören, die nicht mit Rom uniert sind, darf er ihnen als katholischer Pfarrer sämtliche Sakramente spenden. Das Kirchenrecht sieht das genau für jenen Fall vor, der eingetreten ist. 

 

Taten sprechen lassen

 

Um sich auf die Kar- und Osterliturgie vorzubereiten, hatte der Pfarrer noch keine Zeit: „Doch heuer braucht man nicht viele Worte machen. Man muss nur aufzeigen, was passiert: Wir arbeiten in Stille für die anderen. Da wird sofort gelaufen, wenn jemand etwas braucht. Das ist das Wesentliche des christlichen Dienstes.“ Einen ganz besonderen Osterwunsch hat er aber doch für die vielen Bewohner/innen von Garwolin, die sich so selbstlos einsetzen, die Bürgermeisterin ausdrücklich mit eingeschlossen: dass sich alle einmal ausschlafen können. 

 

Ein Helfer aus Garwolin mit einem Sack Mehl von einem Transport aus Wels. In der Abwicklung der Hilfe, an der sich Menschen aus den Welser und umgebenden Pfarren bis nach Hörsching beteiligen, wird Pfarrer Dadas von der Caritas-Regionalkoordinatorin Ulla Hois und der Rumänienhilfe Gunskirchen unterstützt.  

Ein Blick auf die Stadt Garwolin
Ein Blick auf die Stadt Garwolin
© Archiv
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Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.

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