Lukas Pallitsch, Dr., PhD, ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen
Dass anonyme Kinderleichen in der Nähe von kanadischen Umerziehungsheimen des 19. und 20. Jahrhunderts gefunden wurden, bezeichnete der Steyler Missionar P. Franz Helm als „schrecklich und beschämend für die christliche Mission“. Manche der Heime waren katholisch geführt. In der ORF-Religionssendung „Orientierung“ erläuterte P. Helm das damalige Missionsverständnis. Wer nicht getauft war, galt der Hölle verfallen. „Wenn diese Kinder getauft wurden, hatten sie das Seelenheil.“ Heute würde „Mission“ jedoch anders verstanden: „Es geht nicht nur um das ewige Leben, sondern um das gute Leben für alle, ganzheitlich.“ Religionsfreiheit gehöre dazu.

Lukas Pallitsch, Dr., PhD, ist Universitätsassistent (post-doc) am Institut für Religionspädagogik und Katechetik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien sowie Beauftragter der Diözese Eisenstadt für den christlich-jüdischen
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