Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
Bischof Manfred Scheuer lenkte in seinem Referat den Blick auf Armut als geistliche Haltung, die er als Abkehr vom Leistungsgedanken, von Ich-Zentriertheit, Macht und Materialismus beschrieb. Eine solche Haltung meine auch die Annahme seiner selbst mit aller Begrenztheit.
Der Sozialexperte der Diakonie Österreich und Mitbegründer der österreichischen Armutskonferenz Martin Schenk brachte zur Veranschaulichung der Antwort auf die Frage „Wer ist arm und was bedeutet das?“ Brot und Rosen mit.
Armut bedeutet einen Mangel an Brot, das heißt an Materiellem und an Rosen. Rosen stehen für eingeschränkte Freiheit und Entscheidungsmöglichkeiten, betonte der Sozialexperte.
Der Leiter des Bibelwerks Linz, Reinhard Stiksel, wies auf die Sozialstruktur der Jesusbewegung hin, die nicht nur die Option für die Armen zeige, sondern ebenso deutlich die Relevanz der Botschaft Jesu für Vermögende.
Etwa 60 Personen waren zur Veranstaltung gekommen.

Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
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