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Inhalt:
Von Martin Luther lernen: Was sich Christ/innen heute von seiner Art und Weise zu beten abschauen können

Das Herz an den Psalmen wärmen

Glaube

Superintendent Gerold Lehner weist auf wesentliche Gebetserfahrungen Luthers hin.  

Ausgabe: 04/2022
25.01.2022
- Gerold Lehner
Die ersten Verse des Römerbriefs aus einer „Lutherbibel“, die 1543 zu Lebzeiten des Reformators erschienen ist. Die Heilige Schrift war für Luther auch ein Gebetbuch. Ein Exemplar dieser Bibelausgabe von 1543  befindet sich in der Diözesanbibliothek.
Die ersten Verse des Römerbriefs aus einer „Lutherbibel“, die 1543 zu Lebzeiten des Reformators erschienen ist. Die Heilige Schrift war für Luther auch ein Gebetbuch. Ein Exemplar dieser Bibelausgabe von 1543 befindet sich in der Diözesanbibliothek.
© kiz/jw

Martin Luther ist keinem Streit aus dem Weg gegangen, handelte rechthaberisch und oft unverträglich. Aber er war ein großer Beter.

 

Beten ist für Luther unmittelbare Äußerung des kindlichen Vertrauens. Wir dürfen beten und wir sollen beten. Gott, der uns Vater ist, hat ein Ohr für unsere Sorgen und Nöte. Und: Gott will, dass wir beten. Denn das Gebet ist Ausrichtung an Gott und, wie es später Joachim Scharfenberg formuliert hat, eine „Schule des Wünschens“.

 

Das Vaterunser ist jenes Gebet, das Jesus seinen Jüngern gibt, als sie ihn bitten: „Lehre uns beten!“ Es ist von daher das Maß unseres Betens, jenes Gebet, das wir immer wieder sprechen, um uns auf Gott hin auszurichten und die Mitte zu finden. „Ich hänge noch heutigen Tages an dem Vaterunser wie ein Kind“, sagt Luther von sich, „trinke und esse es wie ein alter Mensch, und kann sein nicht satt werden.“

 

Luther als Vorbeter

 

Gebet ist freies, vertrauensvolles Sprechen zu Gott, und es braucht dennoch eine Form. Deshalb hat Luther immer wieder Hilfestellungen für das Gebet verfasst, wie etwa einen Morgen- und Abendsegen: „Des Morgens, wenn du aufstehst, kannst du dich segnen mit dem heiligen Zeichen des Kreuzes und sagen: Das walte (= wirke) Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, Amen.“ Darauf kniend oder stehend das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser, ein Gebet. Und dann heißt es: „Alsdann mit Freuden an dein Werk gegangen.“ Und am Abend: „Alsdann flugs und fröhlich geschlafen.“

 

Nicht aufschieben

 

Im Jahr 1535 schreibt er „Eine einfältige Weise zu beten“. In ihr lässt er uns einen Blick in sein eigenes Gebetsleben tun: „Erstlich, wenn ich fühle, dass ich durch fremde Geschäfte oder Gedanken, kalt und unlustig geworden bin zu beten, nehme ich mein Psalmbüchlein, laufe in die Kammer (…) und fange an, die zehn Gebote, das Glaubensbekenntnis, die Psalmen bei mir selbst zu sprechen, ganz wie es die Kinder tun. Denn es ist gut, dass man des Morgens lasse das Gebet das erste, und des Abends das letzte Werk sein. Und man hüte sich mit Fleiß vor den falschen, betrügerischen Gedanken, die da sagen: Warte ein wenig, in einer Stunde will ich beten. Ich muss dies oder das zuerst erledigen. Denn mit solchen Gedanken kommt man vom Gebet in die Geschäfte. Die halten und umfangen einen dann so, dass aus dem Gebet den ganzen Tag nichts mehr wird.“ Kalt zu sein, gleichgültig, keine Lust zum Gebet zu haben – das sind Zustände, die Luther nicht unbekannt sind. Dann nimmt er die Psalmen und spricht sie sich vor – um  sein Herz an ihnen „anzuwärmen“. Denn das Gebet soll nicht ohne Lust, ohne Freude sein. 

 

Amen als Schlüsselwort

 

Eines der wichtigsten Worte beim Gebet ist das „Amen“. Damit sage ich am Ende: Ja, ich glaube, dass Du mich hörst. Bei Dir ist mein Gebet, sind meine Anliegen aufgehoben. Du wirst handeln über mein Bitten und Verstehen hinaus. Luther schreibt: „Man soll sich in diesem (betenden) Vertrauen so halten, dass man Gott nicht ein Ziel stecke, Tag oder Ort bestimme, noch die Weise oder das Maß der Erhörung festsetze, sondern das alles seinem Willen, Weisheit und Allmächtigkeit anheim geben, nur frisch und fröhlich auf die Erhörung warten. Nicht wissen wollen, wie und wo, wie bald und wie lange und auf welche Art und Weise. Denn seine göttliche Weisheit wird eine überschwänglich bessere Weise und Maß, Zeit und Ort finden, als wir uns auszudenken vermögen.“ Und es gilt für das Gebet, was für all unser Tun gilt, auch das seines guten Freundes – des Barbiers: „So wie ein guter fleißiger Barbier seine Gedanken, Sinn und Augen gar genau auf das Schermesser und auf die Haare richten muss, (…) also gar will ein jegliches Ding, so es wohl gemacht soll werden, den Menschen ganz haben, mit allen Sinnen und Gliedern.“  

 

Von Martin Luther lernen.

Glaubens-Impulse aus der Ökumene – Teil 2
Gerold Lehner ist seit 2005 Superintendent der Evangelischen Kirche A.B. Oberösterreich.

 

Gerold Lehner
Gerold Lehner
© Privat
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Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.

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