Vor langer Zeit meinte Sokrates: „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“ Oskar Kokoschka raunzte: „Aus meiner Schulzeit sind mir nur die Bildungslücken geblieben.“ Berthold Brecht lästerte: „Während meines neunjährigen Eingewecktseins an einem Augsburger Realgymnasium gelang es mir nicht, meine Lehrer wesentlich zu fördern.“ Erich Kästner riet. „Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln.“ Robert Musil meinte. „Ich bin vielseitig ungebildet.“ Robert Walser zollt der Schule Respekt: „Die Schule ist das unentbehrliche Halsband der Jugend.“ Abschließend noch ein Blick durch die rosa Brille von Manès Sperber: „Ein Gramm Wissen ist mir lieber als einhundert Tonnen Meinung.‘‘ Machen Sie mit. Schicken Sie uns bis 12. Juli eine pointierte Aussage zu Bildung, Schule oder Wissen (von Ihnen oder von jemand anderem – bitte mit Quellenangabe). Wir verlosen ein literarisches Buch zum Thema. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 25 hat Hedwig Dehmer aus Linz gewonnen. (Das Gedicht „An die Sonne“ hat Friedrich Schiller verfasst.)