ist Religionslehrerin und Pastoralassistentin im Südburgenland, derzeit in Elternkarenz.
Die Reform wandelt Dekanate in neue Pfarren um. Die bisherigen 487 Pfarren werden zu Pfarrgemeinden in diesen Pfarren, bei 336 ist dies bereits vollzogen. Mit der 2021 begonnenen Reform reagiert die Diözese auf veränderte Verhältnisse.
Es ist beispielsweise herausfordernd, ausreichend hauptamtliche Seelsorger zu finden. Bei den Priestern ist der Altersdurchschnitt hoch: Der Personalplan 2030, der im April beschlossen werden soll, sieht für die Pfarren 149 Stellen für Priester vor. Basis dafür sind jene Priester, die im Jahr 2030 jünger als 70 Jahre alt sein werden. Das sind, obwohl mit zusätzlichen Priestern gerechnet wird, 40 weniger als im „Personalplan 2026“. Die aktuelle Zahl der 2030 bereits älteren Priester, von denen viele weiterhin in der Seelsorge tätig sein werden, beträgt 256.
Die Zahl der weiteren hauptamtlichen pfarrlichen Seelsorger:innen bleibt mit umgerechnet 165 Vollzeitäquivalenten im Vergleich zum Personalplan gleich. Vor diesem Hintergrund ist es ein weiteres Ziel der Reform, Seelsorger:innen von Verwaltungstätigkeiten zu entlasten. Deshalb gibt es in den neuen Pfarren Verwaltungsvorständ:innen.
Die Leitungsteams der neuen Pfarren (Pfarrer, Pastoral- und Verwaltungsvorstand) werden im Zuge der Umstellung auf die neue Pfarrstruktur designiert (siehe rechts) und mit Gründung der Pfarre ins Amt eingeführt. Vergangenes Wochenende war dies in den neuen Pfarren Almtal und Attersee der Fall. Linz-Süd, Mattigtal, Lambach-Haag, Freistadt und Rodl-Donau folgen demnächst.
Bereits errichtete neue Pfarren (rot):
1: Braunau, 2: EferdingerLand,
3: Ennstal, 4: Schärding, 5: Urfahr-St. Junia, 6: Steyr, 7: TraunerLand,
8: Mühlviertel Mitte, 9: Pramtal,
10: Frankenmarkt, 11: Tassilo-Kremsmünster, 12: Ried im Innkreis, 13: Steyrtal, 14. Perg,
15: An der Salzach, 16: Attersee, 17: Engelszell-Peuerbach,
18: Linz-Mitte, 19: Raum Wels,
20: Hausruck-Ager, 21: Almtal,
22: Rodl-Donau St. Anna,
23: Lambach-Haag, 24: Mattigtal, 25: Freistadt; 26: Linz-Süd.
Dekanate aktuell in Umstellung (blau):
27: Gmunden, 28: Reichersberg,
29: Grein, 30: Altenfelden, 31: Windischgarsten, 32: Altheim-Aspach,
33: Enns-Lorch.
Dekanate, welche die Umstellung im heurigen Herbst beginnen (grün):
34: Unterweißenbach, 35: St. Johann am Wimberg, 36: Kallham,
37: Bad Ischl, 38: Rohrbach,
39: Sarleinsbach.
Für fünf der sieben Dekanate, die im Herbst 2025 in die Umsetzung der Pfarrstrukturreform gegangen sind, wurden Teams für die künftigen Leitungsämter von Pfarrer sowie Pastoral- und Verwaltungsvorstand bzw. -vorständin designiert. Sie nehmen im heurigen Herbst die Arbeit auf. Die rechtliche Gründung als Pfarre soll mit 1. Jänner 2027 erfolgen. Für jede künftige Pfarre werden im Umstellungsprozess Ziele und Schwerpunkte für das seelsorgliche Handeln festgelegt. Bis 2028 sollen alle Dekanate diesen Prozess durchlaufen haben.
Bildnachweise der künftigen Pfarrer und Pfarrvorständen:
Diözese Linz/Kienberger (3), Foto Gugerbauer/Stöckelmayer, Fotostudio Engleder, Fotostudio Fritz/Hartl, Haijes, Hathayer, Herbst, Hofer, Pernsteiner, Ploberger, Reitmaier, Retschitzegger, Schaufler

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