Während der Sommer- und Ferienzeit schreiben in dieser Rubrik Mitarbeiter/innen der KirchenZeitung von faszinierenden Menschen, denen sie begegnet sind.
Letzten Herbst verstarb eine Nachbarin in der Siedlung, in der ich aufgewachsen bin. In meiner Kindheit habe ich sie nicht als faszinierende Persönlichkeit betrachtet, vieles, das mich heute an ihr beeindruckt, ist mir ganz normal erschienen. In schwierige Familienverhältnisse geboren, musste meine Nachbarin sehr früh als Fabriksarbeiterin für ihren Lebensunterhalt aufkommen. In den 70er-Jahren lernte sie einen afrikanischen Studenten kennen und wurde schwanger. Der Vater ihres Kindes kehrte in seine Heimat zurück und meine Nachbarin zog ihren Sohn von Anfang an alleine auf. In einer Zeit, in der uneheliche Kinder – noch dazu mit dunkler Hautfarbe – und deren Mütter gesellschaftlich gemieden wurden, es kaum Unterstützung oder Kinderbetreuungseinrichtungen gab, schaffte meine Nachbarin es, ihrem Sohn trotz Vorurteilen, Geld- und Zeitmangel eine glückliche Kindheit zu ermöglichen, sich politisch zu engagieren und ein humorvoller Mensch zu bleiben. Machen Sie mit. Welche 1907 im südschwedischen Vimmerby als Astrid Anna Emilia Ericson geborene Autorin sorgte als junge Frau mit ebenso großer Lebenskraft alleine für sich und ihren Sohn? Wir verlosen zwei Bücher. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 26 hat Klara Wögerbauer aus Sarleinsbach gewonnen (die richtigen Zahlenreihen lauteten: 5, 4, 6, 3, 1, 2; 6, 2, 3, 1, 5, 4; 4, 5, 1, 2, 3, 6; 3, 1, 4, 6, 2, 5; 2, 3, 5, 4, 6, 1; 1, 6, 2, 5, 4, 3).