Oktober 2012: Taliban-Kämpfer schießen der 15-jährigen Malala in den Kopf. Sie hatte sich dafür eingesetzt, dass Mädchen in Pakistan in die Schule gehen dürfen. Sie hat den Anschlag überlebt. Aber nicht nur das. Schwäche, Furcht und Hoffnungslosigkeit habe sie dadurch überwunden, sagte Malala am 12. Juli, ihrem 16. Geburtstag. Die Schülerin steht vor der UNO und fordert – nach wie vor – Bildung für alle Kinder weltweit. Ihr Schicksal zeige, so die junge, mutige Frau, dass Extremisten nicht nur Angst vor Büchern und Schreibgeräten, sondern auch vor Frauen hätten. Für viele wurde Malala zur Hoffnungsträgerin. Zu Recht ist sie für den Friedensnobelpreis nominiert.