Margareta Gschwandtner, Pfarrassistentin in Desselbrunn, schreibt über ihre Namenspatronin.
Ausgabe: 2013/29, Margareta, Namenstag
17.07.2013
Wir sind nicht anonyme Nummern auf dieser Welt, sondern Personen mit besonderem Namen. Mit diesem Namen sind wir in Gottes Hand geschrieben – das bedeutet mir sehr viel. Von Kindheit an werde ich „Greti“ gerufen, von einigen auch „Margareta“. Ich mag meinen Namen und es freut mich, wenn in der Pfarre Desselbrunn, wo ich seit Geburt lebe und nun als Pfarrassistentin wirken darf, von „unserer Greti“ gesprochen wird. Es ist ein Zeichen, dass ich dazugehöre und meinen Platz habe. Meine Namenspatronin, die hl. Margareta von Antiochien, ist eine große Glaubenszeugin, eine Märtyrerin des 3. Jahrhunderts. Besonders freut mich, dass sie zu den 14 Nothelfer/innen gehört, eine der „hl. drei Madeln“ der Nothelfer ist. Die vielfältige Not der Menschen sehen, hören, fühlen – einfach für sie da sein und so vielleicht ein kleines Stück weit helfen können – vor allem auch in der seelischen Not – das ist für mich ein hohes Ziel. Ist das nicht eine Aufgabe, für die es sich zu leben lohnt und die letztlich Sinn schenkt? Margareta Gschwandtner