Während der Sommer- und Ferienzeit schreiben in dieser Rubrik Mitarbeiter/innen der KirchenZeitung von faszinierenden Menschen, denen sie begegnet sind.
Ausgabe: 2013/30, Denk Mal
24.07.2013
- Dagmar Giglleitner
Dass ich als junge Studentin über einen nicht mehr ganz jungen Priester schreibe, ist vielleicht etwas ungewöhnlich. Jedoch gehört der Studierendenseelsorger P. Martin Rauch SJ zu den Menschen, die mein Leben maßgeblich beeinflussten. Ich denke, dass das an der großen Direktheit und Ehrlichkeit liegt, die unsere Begegnungen von Anfang an prägten. Vor allem P. Rauchs Authentizität als Priester begeisterte mich, weil ich dadurch einen ganz neuen Blick auf dieses Amt bekam und mein Vertrauen und meine Zustimmung zur Kirche gestärkt wurde. Martin – wie Studierende ihn nennen – versteht es wunderbar, Menschen zu hinterfragen und herauszufordern, um sie näher zu Gott, zur Wahrheit und zu sich selbst zu führen. Jede Woche freue ich mich auf die Sonntagspredigt, die mir schon mehr als einen Aha-Moment bescherte. Auch die Reisen, die ich in seiner Begleitung erleben durfte, waren intensiv und richtungsweisend. Am Wichtigsten sind für mich jedoch die persönlichen Gespräche: Noch nie gab er mir konkrete Ratschläge oder drängte mich in eine Richtung. Trotzdem war ich danach jedes Mal befreit, zuversichtlich und hatte einen Weg vor Augen.
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Beim Denk Mal Nr. 28 haben Renate Hager aus Bad Ischl und Ida Distlbacher aus Grieskirchen gewonnen. (Die Autorin war Astrid Lindgren.)