Faszinierenden Menschen begegnen ist Thema dieser Rubrik im Sommer
Ausgabe: 2013/31, Denk Mal
01.08.2013
- Elisabeth Ecker
Auf der Reise nach Santiago und zu mir selbst: Im Sommer 2011 bestritten mein Bruder und ich einen Teil des Weges nach Santiago de Compostela in Nordspanien. Am Tag 11, nach einem Fußmarsch von ca. 38 km kamen wir völlig erschöpft in Mondoñedo an. Weit und breit kein Lebensmittelgeschäft und das einzige Lokal dort hatte an diesem Tag keine Küche. Der Kellner wollte unsere kläglichen Spanischversuche nicht wirklich verstehen, doch dann stand der einzige Gast des Lokales auf, sprach ein paar Worte mit dem Kellner und kurze Zeit später hatten wir leckere Bocadillos auf und einen neuen Freund an unserem Tisch. Gestärkt gingen wir in die Pilgerherberge und am nächsten Tag wanderten wir zu dritt weiter nach Vilalba. Als wir in unseren Gesprächen auf Gott kamen, erzählte Eduardo, wie wichtig dieser und der Glaube für ihn ist. Ich muss gestehen, dass ich mich bis zum Beginn unserer Reise nicht aktiv mit dem Thema auseinandergesetzt und auch wenig junge Leute gekannt habe, die bereits so fest im Glauben verwurzelt sind. Es faszinierte mich, dass jemand in diesem Alter schon so einen starken Glauben hat und diesen auch vertritt. Es gab mir Mut.
Machen Sie mit. Welcher Apostel wird in Santiago de Compostela besonders verehrt? Schreiben Sie uns die Antwort bis 9. August. Wir verlosen ein Buch zum Thema. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at