In Ecuador wird nun doch nach Öl gebohrt. Nicht irgendwo, sondern im Nationalpark Yasuni, direkt im Regenwald des Amazonas-Gebietes. Um die 11.000 Ureinwohner sollen dort leben, die Vielfalt an Pflanzen und Tieren gilt als enorm groß. So wie das Erdölvorkommen. Um das begehrte Öl im Boden zu belassen und somit die Umwelt zu schützen, wollte Ecuadors Regierung dafür finanzielle Hilfe von der internationalen Gemeinschaft. Die kam allerdings nicht bzw. nur schleppend. Nun fällt der Schutz für diese Region. Wie in vielen anderen Zonen der Erde, etwa im brasilianischen Urwald, wo durch den Bau des Belo-Monte-Staudamms Menschen vertrieben und Bäume gefällt werden, so soll jetzt also in Ecuador Raubbau in unberührter Natur stattfinden. Traurig. Aktivist/innen formieren sich bereits, um dagegen anzukämpfen.