Faszinierenden Menschen begegnen ist Thema dieser Rubrik im Sommer.
Ausgabe: 2013/34, Denk Mal, Enzenhofer
21.08.2013
- Josef Wallner
Bei der Vorbereitung der KiZ-Leser/innen-Reise im Herbst 2004 habe ich Sr. Hildegard Enzenhofer näher kennengelernt. Die Ordensfrau stammt aus Vorderweißenbach, gehört der Gemeinschaft der Salvatorianerinnen an und leitet seit 2002 ein Altenheim in Emmaus-Qubeibeh. Das Dorf bei Jerusalem liegt im von Israel besetzten Palästina. Dort zu leben und zu arbeiten ist eine ständige Herausforderung. Wie Sr. Hildegard das meistert, ist bewundernswert. Auch wenn etwas theoretisch – von den Traditionen oder von der Militärverwaltung her – unmöglich ist, Sr. Hildegard findet Wege. Mit Zuhören und Reden, mit Freundlich und doch Klar sein, mit Netzwerken in Israel und Palästina, mit Zähigkeit und einer großen Portion Vertrauen: in die Menschen und in Gott. So ist in Emmaus vieles gewachsen, was es eigentlich gar nicht geben kann. Um nur ein Beispiel herauszugreifen: Sie hat in dem traditionell muslimischen Emmaus eine Pflegehochschule gegründet für Burschen und Mädchen. Kürzlich graduierte der dritte Jahrgang.
Machen Sie mit. Wie heißt der Gründer der Ordensgemeinschaft der Salvatorianer und der Salvatorianerinnen? Einsendeschluss ist der 30. August. Wir verlosen ein Buch über das Heilige Land. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at