Einen Besuch im Krankenhaus oder Altersheim abzustatten kostet manchen Menschen Überwindung. Zumindest eine Portion Unsicherheit ist oft dabei, wie man kranken oder alten Menschen richtig und wertschätzend begegnet. Der Umgang mit Krankheit und Alter ist auch für mich nicht immer einfach. Umso mehr bewundere ich Kranken- und Altenpfleger/innen, ihnen gilt meine größte Hochachtung. Tag für Tag leisten sie eine physisch und psychisch sehr anspruchsvolle und anstrengende Arbeit. Ihre Hilfe beim Essen und Trinken, bei der Körperpflege und beim Gehen sind für die Patient/innen ebenso notwendig, wie ihre Geduld und ihr offenes Ohr beim Gespräch. Sie machen das, was andere nicht können oder wollen – mit viel Zuwendung und Liebe. Ihre Motivation schöpfen sie aus kleinen Fortschritten bei der Gesundung oder einem kurzen Lächeln der Patient/innen. Und trotzdem wird ihre Arbeit immer noch zu wenig geschätzt, sowohl menschlich als auch finanziell. Die gesellschaftliche Anerkennnung und der Verdienst entsprechen leider bei weitem nicht dem, was sie für uns und die Gesellschaft leisten.
Machen Sie mit. In Oberösterreich arbeiten fast 10.000 Altenpfleger/innen, überwiegend sind es Frauen. Sind es über 60, über 70 oder über 80 Prozent? Einsendeschluss ist der Fr., 6. September. Wir verlosen ein Buch. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 33 hat Ludwig Kreuzwieser aus Hartkirchen gewonnen.