Ein Stern weist den Weisen den Weg zum neugeborenen Kind in Bethlehem. Der Glaube an die Wirkkraft von Sternen ist ein alter Menschheitsglaube. In der Astrologie findet er eine intensive Ausprägung.
Ausgabe: 2014/01
30.12.2013
- Ernst Gansinger
Der große Astronom Johannes Kepler befasste sich auch mit Astrologie. Über den Stern von Bethlehem, zu dem es viele astronomische Erklärungsversuche gibt, ohne dass einer gesichert ist, hat sich auch Kepler geäußert. Er sah in der 1604 von ihm beobachteten Supernova auch ein Ereignis der Vorsehung. Gleiches, so erklärte er, habe sich beim Erscheinen des Sterns von Bethlehem im Jahr 7 vor Christus ereignet: Der Stern damals sei in Folge einer großen Planetenkonjunktion zu beobachten gewesen. Und die Theologie? – Sie sagt, in die Bibelstelle könnte eine astronomische Erscheinung eingeflossen sein. Auch die Meinung, bei der Geburt eines Menschen erscheine ein seiner Bedeutung entsprechender Stern, spiegle sich in der Stern-Geschichte. Die zentrale Aussage ist, dass Weise aus dem Morgenland, Heiden, dem Zeichen gefolgt sind. Darin kündige sich die spätere Heidenmission an.
Machen Sie mit. Seit wie vielen Jahren gibt es die Drei-Königs-Aktion der Jungschar? – Senden Sie Ihre Antwort bis 10. Jänner 2014. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: service@kirchenzeitung.at
Die zehn Gewinner/innen von Nr. 50 haben die Baumkrippen aus Bethlehem bereits mit der Post erhalten. (Wir fragten nach Werbebotschaften, die im Gedächtnis „hängen“ blieben)